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Waffe der Woche - Bajonett P. 13 (erstes Modell)

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  • Waffe der Woche - Bajonett P. 13 (erstes Modell)

    Im Hinblick darauf, daß ich mir auch erst wieder einen Überblick verschaffen muß, welche Schußwaffen hier schon behandelt wurden, stelle ich zunächst einige Raritäten aus der Rubrik "Bajonette" vor. Den Anfang macht dabei das erste Modell des Bajonetts P. 13. Entwickelt wurde das Bajonett für das Gewehr P. 13 (wen erstaunt das?), aus dem nach Ausbruch des ersten Weltkriegs das Gewehr P. 14 (http://www.waffen-welt.de/showthread.php?t=4623) entstand, das ausschließlich in den USA gefertigt wurde.

    Obwohl im Zuge dieser Entwicklung nicht nur das Gewehr umkonstruiert wurde, nahmen die Briten auch am Bajonett Änderungen vor, die sich jedoch nicht in der Typenbezeichnung niederschlugen. Mit anderen Worten: Auch auf dem P. 14-Gewehr wurde das Bajonett P. 13 verwendet. Von den in den USA (durch die Firmen Remington und Winchester) gefertigten Bajonetten unterschied sich das erste Modell des P. 13 Bajonetts in drei Punkten:

    1) Das Bajonett wurde in Großbritannien in der staatlichen Waffenfabrik in Enfield gebaut (nicht von den Vickers-Werken, wie in manchen Veröffentlichungen behauptet).

    2) Das Ausgangsbajonett verfügt noch über den Parierhaken, der sich auch an den frühen Bajonetten des Enfield P. 1907 befindet.

    3) Die Griffschalen sind glatt. Die Griffschalen der in den USA gefertigten Bajonette weisen zwei eingefräste Querrillen auf, um sie vom Bajonett P. 1907 leichter unterscheiden zu können.

    Die hier abgebildete rechte Seite des Bajonetts ist auf dem Klingenspiegel mit verschiedenen Prüfmarken bestempelt. Auf der linken Seite befindet sich (hier leider kaum zu sehen) die Königskrone von Georg V., darunter dann (besser zu sehen) die Typenbezeichnung "1913", darunter Herstellungsmonat und Herstellungsjahr und darunter dann die Herstellerangabe "EFD" die Enfield.

    Da von diesem Bajonett nur 1.500 Exemplare gefertigt wurden, ist es auf dem Sammlermarkt vergleichsweise selten. In dieses Bild paßt es, daß die Abbildungen auf dem Foto von drei unterschiedlichen Exemplaren stammen. Beide Stempelungen stammen von Bajonetten, denen der Parierhakten im Laufe der Dienstzeit entfernt wurde - und das Exemplar mit dem Haken ist insbesondere im Klingenbereich so stark überarbeitet worden, daß die Stempel kaum noch lesbar waren.
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    Zuletzt geändert von Melanie_Daniels; 15.09.2016, 16:04.
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