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  • #16
    Hi EL LOBO,

    Zitat von EL LOBO Beitrag anzeigen
    4.).....Bruch des Verschluß-Riegel, ein häufiger Schaden beim BGS.
    Das deckt sich mit folgenden technischen Änderungen (Zitiert aus Holt mich hier raus ich bin ein..):

    1967 kam eine erneute Modifizierungs- und Beschriftungsänderung. Nun stand auf der linken Verschlussseite neben der Waltherschleife „P1 Cal. 9 mm“ sowie Monat und Jahr der Produktion. Ab jetzt war auch der Verschluss von 2,5mm auf 3,2mm, verstärkt worden, die Anzahl der Fingerrillen wurde erhöht und der Rohrhaltehebel wurde in seinen Maßen geändert, was mit einem Stern auf dem selbigen dokumentiert wurde (Bild 4).

    1971 wurde der Auswerfer mit einer kleinen Feder versehen, damit er immer wieder die gleiche Ausgangsstellung einnimmt.

    1972 wurde der Verschlussriegel vom Feingussteil in ein Schmiedeteil ausgewechselt, was auch nun das abfeuern von mindestens 3000 Schuss ermöglichte. Ebenfalls wurde nun der Futterlauf nicht mehr verstiftet, sondern eingepresst und zum Patronenlager hin mit einem schmalem Bund gefestigt. Dieser schmale Bund wurde dann 1974 durch einen breiten, stabileren, ersetzt.

    1975 wurde zur Rahmenverstärkung ein Stahlsechskant quer in das Griffstück eingesetzt. Auch wurde das Visier markiert. Das Korn wurde breiter, erhielt einen weißen Punkt, die Kimme wurde weis eingefasst.
    Die Veränderungen an der Pistole war eine weitere Forderung der Anwender, da besagte Fehler auftraten. Das die ein oder andere P38/P1 in ihrem Leben viel mehr Schuss abgegeben hat als die ursprüngliche Forderung ist durchaus möglich. Man muss das aber im Ganzen betrachten. Sicherlich hat die Firma Walther die Mindestanforderungen erfolgreich erfüllt, denn eine Ersatzteilversorgung ist ja auch ein Geschäftszweig. Und die Vorgabe, dass Folgemodelle mit gleichen Ersatzteilen versorgt werden mussten wie ihre Vorgänger und umgekehrt, war eine Steilvorlage für die Annahme das die P38/P1 Generationen von Soldaten in der Bundeswehr überleben sollte.

    Letztendlich ist z.B. der Hubschrauber BEL UH 1D auch nicht für die Ewigkeit gebaut worden....und der fliegt heute noch.... der Ersatzteile wegen
    Gruß
    J.W.
    Irgendwann wirst Du feststellen, dass es etwas nicht mehr gibt obwohl es doch immer da war...
    und das nur, weil DU nicht dafür gekämpft hast.
    J.W.

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    • #17
      Hallöle,

      ich hab mal gekramt, was ich zur P38/P1 gespeichert hab.

      1.) http://www.waffensammler-kuratorium.de/P38/p38ge.html

      2.) http://www.vffwts.de/de/artikel/57-a...hr-teil-1.html

      Wenns jemanden interessiert, bitte schön
      MfG aus der schönen Pfalz

      Eins ist sicher - die Rente ( Norbert Blüm, anno die 90er, )
      Wir schaffen das ( Angela Merkel 2015, Und wen meint sie mit "wir" ?

      "Bevor isch misch uffreg, is mers egal ....." oder auch "Äner vun uns zwä is bleeder wie isch....."

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      • #18
        Ist ja schon uralt, aber deswegen erst recht oder trotzdem usw.

        Ich habe vor, den kommenden RK ab 01/19 mit meiner P1 zu schießen. Dazu hab ich letztens zwei Mun-Sorten ausprobiert. Erstens die Geco 147grs und die Magtech 154grs sub. Erstere sind durch ihr Geschoßgewicht und eine etwas schwächere Ladung auch eine sub-Mun, selbst wenn sie nicht als solche ausgezeichnet ist. Zweitere zu beschreiben, erübrigt sich eigentlich, sie sollte hinreichend bekannt sein.
        Die Geco hat eine v0 von ca 290 m/s bis max 300 m/s, die Magtech etwa von 300 m/s bis max 320 m/s. Allerdings hatte ich den Eindruck, daß die Geco im Flug taumelte, was sich bei den Einschüssen in der Scheibe darstellte. Nicht jeder Schuß, aber doch einige. Ich werde das bei Gelegenheit etwas genauer austesten und hier dann berichten. Auch war der Streukreis, sagen wir mal, recht groß.
        Die Magtech hingegen hatte im Vergleich zur Geco den stärkeren Hoch- und Rückschlag, aber trotzdem noch merklich unter den normalen 124grs-Patronen, aber der Streukreis lag doch gut zusammen.

        Abschließend bleibt noch anzumerken, daß die P1 so gut schießen könnte wie irgendnochwas, die schießsportlichen Unzulänglichkeiten des Schützen kann sie nie und nimmer ausgleichen.

        MfG aus der schönen Pfalz

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        • #19
          Ich hatte die P1 teils auf Wache bei der Bundeswehr geführt und damit Übungsschießen durchlitten.

          "7 Warnschüsse, 1 tödlicher Wurf!" war der Standardspruch.

          Vielleicht waren unsere ausgelutscht oder die Mun hat nicht gepasst, keine Ahnung, aber die Dinger waren damals eine Katastrophe.
          "Der Euro muss platzen, sonst bekommen wir ein sozialistisches Zwangssystem."
          (Prof. Max Otte)

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          • #20
            Vielleicht waren eure ausgelutscht, unsere damals waren es zumindest ein Stück weit. Sind halt immer dieselben mit auf die Schießanlage gegangen. Nix desto trotz hab ich mit der P1 meine un der Kompanie besten Ergebnisse geschossen, auch mit dem MG war ich ganz weit vorne dabei. Nur das G3 hat mir damals alles verhagelt. Ist halt eher suboptimal, wenn Du auf 7 links tief anhalten sollst, um die scheiß Mitte zu treffen. Mach das mal auf 300 m.

            Naja, lang lang ists her.

            Irgendwann hab ich auch mal geschrieben, daß meine P1 aus dem Depot in Sankt Wendel kam und alle Updates von Walther bekommen hat, die ihr die Ulmer während ihrer ganzen Laufzeit angedeihen ließen. Trotzdem werd ich bei der Mun drauf achten, daß ich immer mit subsonic oder zumindest mit Mun mit schwereren Geschossen schieße. Wie zB die Geco mit 147 grs Geschoß, allerdings taumelten davon einige Geschosse, anstatt vernünftig zu fliegen. Deswegen bin ich wieder bei Magtech angekommen.

            Nun, mal sehn, was unser RK bringt, ich werde weiter berichten.
            MfG aus der schönen Pfalz

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