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Platzpatronenpulver in Schrothülsen???

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  • Platzpatronenpulver in Schrothülsen???

    Moinmoin,

    vor einiger Zeit las ich mal in einem anderen Forum, daß es zu Zeiten, als die Russen noch in der DDR saßen, Schrothülsen gab, die von den Leuten selbst geladen wurden. Geschosse gab es wohl als Schüttgut im Tante-Emma-Laden, und als Pulver wurde dasselbe verwendet, wie in den Platzpatronen 7,62x54 R.

    Da aber ein Platzpatronenpulver doch recht schnell verbrennen muß, und quasi nix durch den Lauf getrieben wird, würde mich mal die Meinung der Fachleute hier interessieren.

    Gab es das echt, bzw. würde das funktionieren?
    irgendwie mag ich es nicht glauben...

    mfg
    catweasle

  • #2
    Naja bei Schrot wird auch offensives Pulver verwendet, aber ob man deswegen auch Platzpatronenpulver verwenden kann? Ich würds nicht machen. Kenn auch die Geschichte wo einer in seine 8x57 Platzpatronenpulver verladen hat, irgendwann is er dann zum Büchsenmacher gegangen weil es ihm das System immer weiter in den Schaft getrieben hat
    .22LfB; .22 WMR; 9x19; 40S&W; .357 Magnum; 5,56x45; 7,5x55; 7,62x51; 7,62x54R; 30-06; 308 Norma Mag; 8x57IS; 8x68S; 16/70; 12/76

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    • #3
      Zitat von catweasle Beitrag anzeigen
      und quasi nix durch den Lauf getrieben wird,
      Was verstehst du unter nix?!

      Mal so 28 bis 32 g Schrot sind von der Masse her deutlich mehr wie ordinäre Büchsengeschosse. Bei der Massenträgheit der Schrotladung würde es mich nicht wundern, wenn das Platzpatronenpulver die Splitter der Waffe schneller beschleunigt als das Schrot.
      "Wenn man sieht, was der liebe Gott auf der Erde alles zulässt, hat man das Gefühl, dass er immer noch experimentiert."
      Peter Ustinov

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      • #4
        Moinmoin,

        da hab ich mich wohl unklar ausgedrückt, sorry.

        Mit "nix" meinte ich, das eine Platzpatrone doch nur Bumm macht, und das wars. In dem Moment ist die Verbrennung doch quasi abgeschlossen.
        War die Platzpatrone gebördelt, geht sie halt auf, ansonsten werden noch ein paar Holzsplitter durch den Lauf getrieben, aber es ist kein nennenswerter Widerstand mehr da. Denke ich jedenfalls mal.
        Also muß das Pulver sehr schnell brennen.

        Und das gleiche Pulver soll dann 36g Schrot, oder wieviel die halt verladen hatten, konkrete Zahlen weiß ich nicht, durch einen wenn auch glatten Lauf treiben, ohne daß der Gasdruck ins unendlich ansteigt.
        Die Massenträgheit einer Schrotladung dürfte doch um einiges größer sein als die eines Holzgeschosses.

        Oder ist das jetzt ein Denkfehler von mir?

        mfg
        catweasle

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        • #5
          Wie gesagt wird bei Schrotpatronen und Platzpatronen schnell verbrennendes Pulver verwendet. Bei Schrotpatronen ist es ähnlich dem von Kurzwaffenpatronen, was in Platzpatronen ist weiß ich nicht, vielleicht kann das jemand anderes sagen. Ich glaub schon dass an der Geschichte was dran sein könnte.
          .22LfB; .22 WMR; 9x19; 40S&W; .357 Magnum; 5,56x45; 7,5x55; 7,62x51; 7,62x54R; 30-06; 308 Norma Mag; 8x57IS; 8x68S; 16/70; 12/76

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          • #6
            Interessant, danke.

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            • #7
              Hallo Leute
              Platzer machen nicht nur "bumm", sie müssen auch richtig arbeiten, wenn zB. bei einem G3/MG3 mit aufgesetztem
              Manövergerät, so viel Leistung erbracht werden muß, daß ein Repetiervorgang stattfindet..

              Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, das Pulver aus BGS Platzpatronen ( 308, schwarze Plast-Hülse) langsamer verbrennt,
              bzw höhere Ladungen erforderte als Bofors PK5 mit 148 Grs H&N WC-Geschosse. Da uns früher natürlich keine Meßanlage
              zur Verfügung stand, haben wir einfach auf alte Kataloge geschossen und dann verglichen...

              Gruß Wolf...

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              • #8
                Da stellen sich mir sämtlich Haare auf :
                WENN ICH NICHT WEISS, UM WELCHES PULVER ES SICH HANDELT, DANN LASSE ICH DIE FINGER DAVON !
                WIE WENIG IST EUCH EURE GESUNDHEIT WERT ?
                WER MIT SOLCHEM UNFUG HERUM EXPERIMENTIERT, DEM GEHÖREN SÄMTLICHE ERLAUBNISSE ENTZOGEN !

                Im Besitz zweier Augen und aller Finger
                grüßt der Gunner
                Sie sind unbewaffnet! Das ist gegen die Vorschrift! !(Aeryn Sun zu John Crichton in Farscape)

                Nichts ist gut in Afghanistan! (Margot Käßmann, Heiligabend 2009 )

                I like the shiny steel and the polished wood ! (Steve Lee: I Like Guns)

                Kommentar


                • #9
                  Hier geht es doch nicht um Experimente sondern um die beschriebene Geschichte und ob was dran ist, zumindest so wie's ich verstanden hab
                  .22LfB; .22 WMR; 9x19; 40S&W; .357 Magnum; 5,56x45; 7,5x55; 7,62x51; 7,62x54R; 30-06; 308 Norma Mag; 8x57IS; 8x68S; 16/70; 12/76

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                  • #10
                    Moinmoin,

                    also ich hab nicht vor, es auszuprobieren. Womit auch?

                    mfg

                    catweasle

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                    • #11
                      Zitat von Gunner Beitrag anzeigen
                      Da stellen sich mir sämtlich Haare auf :
                      WENN ICH NICHT WEISS, UM WELCHES PULVER ES SICH HANDELT, DANN LASSE ICH DIE FINGER DAVON !
                      WIE WENIG IST EUCH EURE GESUNDHEIT WERT ?
                      WER MIT SOLCHEM UNFUG HERUM EXPERIMENTIERT, DEM GEHÖREN SÄMTLICHE ERLAUBNISSE ENTZOGEN !

                      Im Besitz zweier Augen und aller Finger
                      grüßt der Gunner
                      Hallo Gunner
                      Bist du nicht ein wenig streng mit deinem Urteil,......die Frage war doch, kann man Pulver aus Üb-Mun zum Laden von Schrot-Mun
                      nehmen. Ich wollte mit meinem Beitrag eigentlich nur zeigen, wo ungefähr Schrotpulver von der Abbrandgeschwindigkeit liegt, nämlich
                      beim Kurzwaffen-Pulver.
                      Die "Experimente" liegen 30 Jahre zurück und 3,0 Grs "unbekanntes" Pulver hinter einem 148 Grs Weichbleigeschoß aus einem
                      357er S&W Revolver zu verschießen, habe ich für kein besonderes Risiko angesehen...

                      Gruß Wolf... (ebenfalls noch komplett)
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                      • #12
                        Als " gelernter DDR Bürger " kann ich die Geschichte nicht bestätigen. Auch wenn es angeblich nicht viel bei uns gab aber Munition für Jugend (GST), Militär und Jagd gab es genug. Es war also überhaupt nicht nötig solch eine Bastelei zu unternehmen.

                        Mike
                        Ich suche alte mil. Waffenreinigungsutensilien, neue & alte Patronenmunition aller Art und Epochen, einschließlich Flintenmunition sowie Schachteln, gern auch ganze Sammlungen & Restposten (MES f. Munition aller Art vorhanden)

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                        • #13
                          Moinmoin,

                          den original-fred kann ich leider nicht mehr finden. Es ging damals um eine russische Messinghülse Kal. 16.
                          Vll. liefen nur die Russen damit rum, k.A. Wer das Teil anno dunnemal benutzt hat, interessiert(e) mich recht wenig.

                          Aber immer wieder lustig, wie schnell jemand mit dem erhobenen Zeigefinger kommt, sobald ne Frage gestellt wird. Ich dachte immer, das sei der Sinn eines Forums.

                          mfg

                          catweasle

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                          • #14
                            Zitat von catweasle Beitrag anzeigen
                            Moinmoin,

                            den original-fred kann ich leider nicht mehr finden. Es ging damals um eine russische Messinghülse Kal. 16.
                            Vll. liefen nur die Russen damit rum, k.A. Wer das Teil anno dunnemal benutzt hat, interessiert(e) mich recht wenig.
                            Messinghülsen in Schrotkalibern incl. allem nötigen Wiederladekram gibt es auch in neu. Ob die aus Russland oder sonstwoher kommen weiß ich nicht.

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                            • #15
                              Na sowas, ich dachte, heutzutage gäbe es nur noch Kunststoffhülsen.

                              Kommentar

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