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Munitionsalterung?

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  • Munitionsalterung?

    Ich hab mal ne Frage, und zwar:
    Wie lange "hält" sich eigentlich Kleinkalibermunition.

    Das sie altert ist mir klar aber wie schnell würde mich intressieren.

    Funktioniert die nach 1 Jahr schon nicht mehr zuverlässig oder lässt sie sich vielleicht sogar 1 Jahrzehnt lagern
    Safety is between your ears

  • #2
    Die sollte auch nach 10 Jahren noch funktionieren. Ich hab schon mehrmals ältere verschossen und haben alle funktioniert. Solange sie richtig gelagert wird,sprich trocken und nicht im Briefkasten, wirst du kaum einen Unterschied merken. Vielleicht einen oder zwei Versager die ein zweites Mal probiert werden müssen, aber mehr nicht. Was du aber nicht erwarten kannst ist, dass du den gleichen Munitionstyp von nem neuen Los einschiesst und dann mit dem alten Los an die Gleiche Stelle triffst. Beim .22lr ist nicht nur jeder Hersteller und jedes Patronenfabrikant anders, sondern auch das jeweilige Los. Internationale Spitzenschützen suchen sich deshalb auch eine gut schiessende Munition und bestellen eine Grossmenge vom gleichen Los, damit sie für eine Weile eine gute Munition haben.


    GP11 wird in der Schweiz noch immer von den Armeereserven verschossen. Das ist zwar keine vergleichbare Patrone im einfachen Sinn, aber bedenke dass die Munition zwischen 22 und 24 Jahren alt ist und einwandfrei funktioniert. Ich hatte auf sicher 1500 Schuss einen Versager, der beim zweiten Mal zündete, und ich bin mir bis heute noch nicht sicher, obs damals nicht an der Waffe lag.
    StGB § 328 Absatz 2: Mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer eine nukleare Explosion verursacht

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    • #3
      Selbst nach 50 Jahren sollte die Munition (bei richtiger Lagerung) noch einwandfrei funktionieren.

      Gruß David

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      • #4
        Hallo zusammen

        Habe letzte Woche besagte GP11 aus dem Jahr 1962 verschossen.... ohne Probleme....
        Ich bin schon Schwizer

        Geboren wurde ich, als mich meine Mutter gebar......
        Auf die Welt gekommen bin ich als ich heiratete.....

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        • #5
          Meine 7.62x54R sind von 1955... Nicht ein Versager, akzeptable Schussleistung... Und nur 22 Jahre älter als ich!

          Ein Vereinskamerad schwört auf DDR KK Patronen... Und die sind ja nun auch schon einiges älter und funktionieren tadellos.

          Solange die Patronen richtig gelagert werden, passiert da nicht viel... Was auch?
          Verbietet Hartschalenfrüchte! Jedes Jahr werden weltweit 150 Menschen von Kokosnüssen erschlagen!

          Mitglied im Komitee gegen die Entführung von Kühen durch Ausserirdische.

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          • #6
            Meine 7,62x54r und ich sind auch von 1955 und funktionieren tadellos
            No place for second best!
            (Accuracy international)

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            • #7
              Moin

              Zitat von at1204 Beitrag anzeigen
              Ich hab mal ne Frage, und zwar:
              Wie lange "hält" sich eigentlich Kleinkalibermunition.

              Das sie altert ist mir klar aber wie schnell würde mich intressieren.

              Funktioniert die nach 1 Jahr schon nicht mehr zuverlässig oder lässt sie sich vielleicht sogar 1 Jahrzehnt lagern
              Ich habe KK Munition, die nun 17 Jahre alt ist hier liegen, die funzt noch einwandfrei.

              Zitat von David Beitrag anzeigen
              Selbst nach 50 Jahren sollte die Munition (bei richtiger Lagerung) noch einwandfrei funktionieren.

              Gruß David
              Ja, richtig lagern sollte man sie schon, muß es aber nicht immer.
              Ich erinnere mich an Munition, die meine damaligen Klassenkameraden Anfang der 70ger Jahre des letzten Jahrhunderts aus einem Baggersee bargen.
              Neben dem Baggersee war zu 3.Reich Zeiten ein Trainigslager der HJ, und angeblich wurde die Munition am Kriegsende wegen der anrückenden Amerikaner in diesen Baggersee geworfen.
              Demnach hätte die Mun. ~25+ Jahre unter Wasser gelegen.
              Das damals noch liberalere Waffengesetz sorgte dafür, daß es in fast jedem Haushalt ein KK-Gewehr gab, die Munition wurde noch verschossen........soviel zum Thema "richtige Lagerung".

              stefan
              Erfahrung ist das, was man erlangt kurz nachdem man es hätte gebrauchen können.

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              • #8
                Manche Altschützen verschiessen sogar aus ihren K98 orig. Wehrmachtspatronen.
                Die funktionieren einwandfrei.
                Traurig, da ich diese Patronen als sammelwürdig ansehe
                Noch sitzt Ihr da oben, Ihr feigen Gestalten.
                Vom Feinde bezahlt, dem Volke zum Spott!
                Doch einst wird wieder Gerechtigkeit walten,
                dann richtet das Volk, dann gnade Euch Gott!
                (Theodor Körner 1791-1813)

                DIE GRÜNEN NEIN DANKE
                Direkte Demokratie
                Ich bin Tolerant

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                • #9
                  Ein Bekannter von mir,hat einen ganzen Putzeimer voll 9 X19 ,mit auf den Stand gebracht.Alle noch aus Kriegsproduktion.Funzten noch einwandfrei.

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                  • #10
                    Zitat von diesel Beitrag anzeigen
                    Ich habe KK Munition, die nun 17 Jahre alt ist hier liegen, die funzt noch einwandfrei.
                    Ihr mit Eurem neumodischen Zeugs!
                    Meine VEB Schönebeck ist aus den 70'ern und funktioniert einwandfrei, ebenso die "neuerworbene" czechische KK-Mun aus den 60'ern.

                    Bei KK-Mun ist besonders wichtig, daß sie weder zu feucht noch zu warm gelagert wurde. Bei zu feuchter Lagerung oxidieren die Bleigeschosse. Haben sie erst eine weiße Oberfläche angenommen, ist die Mun hin, denn das oxidierte Blei zerfällt, das Geschoß hat zu viel Schlupf im Lauf und die Präzision ist hin.

                    Bei zu warmer Lagerung kann sich das Abbrandverhalten des Pulvers stark verändern. Im günstigsten Fall schwindet auch hier die Präzision.

                    Meine "Ossis" wurden alle bei der Herstellung in Wachst getaucht, so daß die Geschosse die Jahrzehnte schadlos überdauern konnten.

                    Bei "nur" 10 - 15 Jahre alter RWS-Munition, deren Geschosse nicht gefettet/gewachst waren, konnte man die Projektile so aus den Hülsen schütteln.

                    gut abgelagert grüßt
                    der Gunner
                    Sie sind unbewaffnet! Das ist gegen die Vorschrift! !(Aeryn Sun zu John Crichton in Farscape)

                    Nichts ist gut in Afghanistan! (Margot Käßmann, Heiligabend 2009 )

                    I like the shiny steel and the polished wood ! (Steve Lee: I Like Guns)

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                    • #11
                      Was bei alter Munition passieren kann ist, dass durch Schütteln und Alterung im laufe der Jahrzehnte das Pulver ´bricht´, sich die Oberfläche vergrößert und dadurch ggf. dezent ein wenig zu viel Power aus der Mündung kommt.....

                      Ich hab schon 9x19 aus WKI Tagen Problemlos verschossen. Die Präzision war absolut akzeptabel. Raucht nur manchmal ein wenig mehr als gewohnt. Aber auf Rauch stehn wir ja
                      Die WKII 8x57 werden auch regelmässig problemlos verschossen. Dabei krieg ich immer so einen nostalgischen
                      Wo man die Überlagerung wirklich bemerkt ist bei Sondermunition wie z.B. Leuchtspur. Bei alter 50 BMG Lsp trennen sich z.B. die Leuchtsätze gerne vom Geschoss
                      Zuletzt geändert von KESSELRING; 21.01.2010, 20:06.
                      ECRA

                      Patronensammlervereinigung

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                      • #12
                        Zitat von Paddlock Beitrag anzeigen
                        Die sollte auch nach 10 Jahren noch funktionieren. Ich hab schon mehrmals ältere verschossen und haben alle funktioniert. Solange sie richtig gelagert wird,sprich trocken und nicht im Briefkasten, wirst du kaum einen Unterschied merken. Vielleicht einen oder zwei Versager die ein zweites Mal probiert werden müssen, aber mehr nicht. Was du aber nicht erwarten kannst ist, dass du den gleichen Munitionstyp von nem neuen Los einschiesst und dann mit dem alten Los an die Gleiche Stelle triffst. Beim .22lr ist nicht nur jeder Hersteller und jedes Patronenfabrikant anders, sondern auch das jeweilige Los. Internationale Spitzenschützen suchen sich deshalb auch eine gut schiessende Munition und bestellen eine Grossmenge vom gleichen Los, damit sie für eine Weile eine gute Munition haben.


                        GP11 wird in der Schweiz noch immer von den Armeereserven verschossen. Das ist zwar keine vergleichbare Patrone im einfachen Sinn, aber bedenke dass die Munition zwischen 22 und 24 Jahren alt ist und einwandfrei funktioniert. Ich hatte auf sicher 1500 Schuss einen Versager, der beim zweiten Mal zündete, und ich bin mir bis heute noch nicht sicher, obs damals nicht an der Waffe lag.
                        wird gp11 nicht mehr hergestellt?????
                        der verbrauch ist doch sehr hoch, reicht da noch der Vorat von der Armee?

                        LG
                        Patrick

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                        • #13
                          Seit 1994 nicht mehr. Was verschossen wird sind alte Armeebestände, zurzeit die Jahrgänge 87/88.
                          StGB § 328 Absatz 2: Mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer eine nukleare Explosion verursacht

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                          • #14
                            Zitat von Paddlock Beitrag anzeigen
                            Seit 1994 nicht mehr. Was verschossen wird sind alte Armeebestände, zurzeit die Jahrgänge 87/88.
                            Ist so nicht ganz richtig, die Patrone wurde auch noch nach 2000 hergestellt es gibt hier sogar einen Thread dazu. Der Mist wurde in schweizer Schützenvereinen immer mal wieder weitererzählt. Ich habe irgendwo aber mal ein Papier der SAT eingestellt wo am Rande auch erwähnt wurde, dass die GP11 noch bis ins neue Jahrtausend hergestellt wurde.
                            Bleiben wir ruhig - stark - einig. Auf diese Art werden wir freie Menschen bleiben

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                            • #15
                              Ich lese hier gerade .22er aus Schönebeck. Bei mir jedenfalls blieben die Patronen jedes Mal nach der Schussabgabe im Patronenlager meines Kadett-Wechsel-Systems stecken und mussten mühsam entfernt werden. Keine Frage, da vergeht einem der Spaß!

                              Erst viel später erzählte ein ehem. Falli der NVA, dass es ähnliche Probleme auch zu seiner Zeit bei der GST gab. Hier allerdings im Zusammenhang mit der MPi-69. Dennoch wusste man sich zu helfen. So schmiss man die Patronen vor dem Schießen kurzerhand in ein Öl-Bad. Und das klappte!

                              Da ich selbst noch reichlich von den Schönebeckern habe, würde ich gerne wissen, ob es Sinn macht, die angeführte Variante mal zu probieren? Vielleicht hat ja noch jemand Erfahrungen damit?

                              Kanne
                              „Alles Komplizierte ist unnötig. Alles Notwendige ist einfach.”
                              (Michail Timofejewitsch Kalaschnikow)

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