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Munitionsalterung?

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  • #16
    Das ganze mußte ich mit der Schönebeck in einem KK-Halbautomaten praktizieren, ohne einen Schuß Sprühöl vor dem Laden ging da garnichts.

    Die VEB's waren einfach zu schwach, um den Repetiermechanismus zu bewältigen Wenn man per Ölung dann der Reibungswiderstand herabsetzte, ging es. In Revolvern und Repetiergewehren laufen sie problemlos.

    In meiner Kadett hatte ich eine schwächere Hahnfeder verbaut, danach ging es auch ohne Öl.

    kleinkalibrig grüßt
    der Gunner
    Sie sind unbewaffnet! Das ist gegen die Vorschrift! !(Aeryn Sun zu John Crichton in Farscape)

    Nichts ist gut in Afghanistan! (Margot Käßmann, Heiligabend 2009 )

    I like the shiny steel and the polished wood ! (Steve Lee: I Like Guns)

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    • #17
      Auch ich hatte mal über 1000 solche Schönebecker und das gleiche Problem damit. Ein alter GST Mann sprach von Waschbenzin. Gesagt , getan und es funktionierte dann wunderbar.


      Mike
      Ich suche alte mil. Waffenreinigungsutensilien, neue & alte Patronenmunition aller Art und Epochen, einschließlich Flintenmunition sowie Schachteln, gern auch ganze Sammlungen & Restposten (MES f. Munition aller Art vorhanden)

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      • #18
        Zitat von Michi Beitrag anzeigen
        Ist so nicht ganz richtig, die Patrone wurde auch noch nach 2000 hergestellt (...) Der Mist wurde in schweizer Schützenvereinen immer mal wieder weitererzählt. Ich habe irgendwo aber mal ein Papier der SAT eingestellt wo am Rande auch erwähnt wurde, dass die GP11 noch bis ins neue Jahrtausend hergestellt wurde.
        Der Mist der Schützenvereinserzählung kommt von einem SSV-Magazin 2009 oder 2010 her, in dem Heinz Frutiger (Chef Schiesswesen Heer, SAT) "Zur Zukunft der GP11" ausführt, dass bis 1994 produziert wurde; ebenso erwähnte er, dass beim aktuellen Durchschnittlichen Verbrauch die Bestände bis 2020 reichen sollten. Was dann geschieht, liess er offen.

        edit: Noch zur Alterungsfrage, dem eigentlichen Thema: Jährlich werden 15 verschiedene GP11-Lose auf Präzision und Funktion kontrolliert und dann bei Bestehen freigegeben.

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        • #19
          Wir hatten anlässlich einer Schiesskommissionssitzung mal ein Infoschreiben der SAT vorliegen. Es ging darin zwar um die Zulassung der 6mm Munition die GP11 wurde dort aber auch am Rande mit erwähnt, unter anderem dass diese bis 2000 oder 2003 hergestellt wurde. Leider kann ich das nicht belegen bzw. habe das Papier nur als Folie vorliegen gehabt. Die Jahreszahl 2020 ist mir aber auch präsent.
          Dass die GP11 aber nur noch für die nächsten 4-5 Jahre reichen würde wird in Schützenhäusern in unregelmässigen Abständen immer mal wieder "gemunkelt" und das schon seit meiner JS-Zeit.
          Bleiben wir ruhig - stark - einig. Auf diese Art werden wir freie Menschen bleiben

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          • #20
            .22 l.r. aus Schönebeck

            Gunner, Mike, vielen Dank euch beiden hinsichtlich eurer Antworten bzgl. .22er aus Schönebeck. – Hab's leider erst jetzt gelesen.

            Kanne
            „Alles Komplizierte ist unnötig. Alles Notwendige ist einfach.”
            (Michail Timofejewitsch Kalaschnikow)

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            • #21
              das ist sicher kein problehm 1 jahr auch 10 jahre macht es nichts, es sei denn sie sind gut gelagert. ich habe auch schon kk patronen von den 50er verschossen ich hatte 2-3 zündversager, aber ich wusste auch nicht wie sie gelagert wurden.

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              • #22
                Öl und anderes

                Hallo zusammen,
                der Trick mit dem Einölen der Munition ist auch in anderen Situationen hilfreich.

                Die Action4 Munition funktionierte im Einzelschuss nicht mit der MP5 aus 1977. Da neue Waffen nicht in Sicht waren habe ich die Mun leicht eingeölt. Nach ca. 1 Jahr kamen neue MP5 und ich konnte mir die Sauerei sparen. Im Feuerstoss war es möglich ohne ölige Mun zu schiessen.

                Für die HK P7 war die Action4 zu hart, regelmässig sind die Waffen zerbröselt , leider...

                Gruss
                Rainer

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                • #23
                  Pfui deibel. Ist das alte Wehrmachtszeugs nicht korrosiv ?

                  Kommentar


                  • #24
                    Hääääähhhh?
                    "Wenn man sieht, was der liebe Gott auf der Erde alles zulässt, hat man das Gefühl, dass er immer noch experimentiert."
                    Peter Ustinov

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                    • #25
                      Ich habe mal auf einem Wettkampf das Schauspiel mitansehen können, als einer aus seiner Flinte auf Fallscheiben geschossen hat. Ich konnte zuerst nur erkennen dass er silbrig glänzende Patronen geladen hatte. Ich dachte zuerst an irgendwas selbst wiedergeladenes. Die Schüsse warfen die Fallplatten zuerst um und durch den Schwung standen sie oft auch wieder auf.
                      Als es mir dann gelang, eine der Hülsen zu ergattern, konnte ich erkennen, dass es eine Schrotpatrone aus DDR-Fertigung war.

                      Bodenstempel: SCHÖNEBECK 12/70
                      seitlicher Aufdruck:
                      2 1/2 mm
                      made in GDR
                      hubertus-metal
                      climate proof
                      waterresisting

                      Schrotvorlage unbekannt
                      komplette Alu-Hülse

                      Ob diese "Power" nun dem Alter der Patrone zuzurechnen ist, oder ob sie nur so stark geladen wurde, kann ich nicht abschätzen. Meine 12/70er Schrotpatronen mit 28g haben jedenfalls bei weitem nicht diese Wirkung.

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                      • #26
                        Für die HK P7 war die Action4 zu hart, regelmässig sind die Waffen zerbröselt , leider...
                        Oh, super. Ich führe die P7 dienstlich mit Action4.

                        Na, wenns 2 Magazine hält, bevor ich ins Gras beiß, dann passts doch.

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                        • #27
                          alte Munition

                          Hatte vor kurzem versuchsweise ältere Munition mit auf dem Stand:

                          -diverse 9mm, original verpackt, Herstellung von 1930 bis 1940: kaum eine hat gezündet, einige wenige mit langer Zündverzögerung (bis zu 1s: Klick...Waffe im Ziel halten.....dann.....Buum)

                          -diverse 9mm, original verpackt, Herstellung von 1940 bis 1955: fast alle mit langer Zündverzögerung.

                          -7.5mm Schwarzpulver Patronen, Herstellung um 1930: eine einzige hat gezündet, alle anderen waren Nieten.

                          die alte Munition die ich mithatte, auch wenn sie noch original verpackt ist oder in gutem äusseren Zustand ist, hatte teilweise keine Funktion mehr oder ein anderes Abbrandverhalten.
                          Obrigkeitsgläubigkeit und vorauseilender Gehorsam gefährden die Freiheit aller.
                          Stoppt die EU bevor es zu spät ist.
                          Liberalisiert die Waffengesetze!
                          Freie Waffen für freie Bürger.

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