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Hülsen für 11 x 41 R WERNDL

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  • #16
    Servus,
    es gibt ein Zwischenergebnis:
    .
    Es gab Versuchspatronen in 1. 11,2 x 48R und
    2. 11,2 x 49,5R.
    .
    DiexHöhe der Schultern würde ebenfalls passen.
    Das ist doch schon was.
    lassanlassan
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    • #17
      Servus,
      1. die H. 348Win sind eher leicht zu kriegen,
      2. sie lässt sich für diversen 11 mm Kaliber gut umformen,
      3. der Boden ist modern und passt trotzdem,
      aber
      1. für meine 11,2 x 48R? Wildpüx ist sie zu dick.
      2. nächst dem Boden ist sie aussen 13,9 mm dick,
      3. das Patronenlager gehört von 13,3 auf 13,9 mm aufgerieben,
      4. ich kriege die Verschlusshalteschraube nicht auf.
      werni883
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      • #18
        Servus,
        ich bin wieder um eine Erfahrung reicher.
        .
        Heute habe ich die Werndl Wildpüx erstmals mit den gekürzten und per Gasflamme angelassenen H. 348WIN (Basis war bei der Entwicklung anno dazumal die H. der 50-90 gewesen) geschossen.

        Beim Feuerformen bildet sich die neue Schulter nach und nach mit den Schüssen,
        aber die Kürzung der H. tritt sofort ein. Von 48 auf 47,4 mm.
        .
        Zum Foto: die (schlankere) H. 45-70 baucht sich ordentlich auf, die H. 348WIN bleibt bei 3,85 mm an der dicksten Stelle stabil.
        .
        Die H. 375H&H MAG hat die dickste Wandstärke, wird aber von der Ausziehkralle nie erfasst.
        .
        lassanlassan

        ps: das Patronenlager der Wildpüx ist womöglich schon ordentlich ausgeschossen,
        der Lauf ist sehr gut.

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        • #19
          das Hochladen ist noch nicht perfekt.
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          • #20
            So,
            indem ich ja das Patronenlager von 13,3 auf 13,9 mm aufgerieben/geschliffen habe, kommen plötzlich die umgeformten Hülsen 375HuH MAG nach jedem Schuss beim Aufstossen des Kolbens auf dem Boden leicht heraus.
            Kein Entladestock nötig!
            lassanlassan

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            • #21
              Servus,
              mein allererstes Werndl und Wänzel Schiessen hatte ich heute in Bad Zell, OÖ/AT. Tracht, Hirschlederne Jäger, Sirs, viel Können und Wissen.
              .
              40 bis ca. 90 Jahre alte Schützen. Gut 20 Mann, normalerweise sind es eher 40.
              "Ja, das war so bei den 11 x 41R, dass die Patronenlager viel länger (51 mm bei mir) gebohrt wurden. Damit nur ja keine Ladehemmung eintritt. Das System ist ein 1867er. Die Büchsenmacher haben dann jeden Millimeter Pulverraum ausgenutzt." Aha.
              .
              Ich schoss also 132 Schritt sitzend aufgelegt und später 66 Schritt stehend frei, wurde Letzter bzw. Vorletzter!
              .
              Die Kameradschaft ist definitiv grossartig. Die Munitionsfertigung brilliant. Ich sah ein gepresstes Werndl Geschoss 11,36 mm, aus einer 4-teiligen Form, danach noch kalibriert. Apothekerqualität. Der Mann, 79, fertigt zudem noch alle Giesskokilken selbst. Kein Smartphone, keine eMail, kein Internet.
              .
              Nächstes Jahr wieder, ganz gewiss! Versprochen.
              lassanlassan
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              • #22
                Servus,
                die Ergebnisliste von 100 m sitzend aufgelegt reiche ich hiemit nach.
                Der Bewerb findet jeweils am letzten Samstag im August statt. Neue Werndl/Wänzelschützen sind willkommen.
                lassanlassan
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                • #23
                  Servus,
                  ich lege noch ein Foto dazu. Es soll zeigen, wie die Hülse .348Winchester sich ausgesprochen gut zum Unformen eignet.
                  .
                  vlnr
                  11 x 41R auf Basis H. 45-70, suboptimal,da H-Wand sehr dünn,
                  11 x 58R auf Basis 348Win, 56,5 mm lang,
                  11 x 58R H. Dorfner, 58,5 mm lang
                  11 x 58R H. Dorfner mit Rundkugel .451 aufgesetzt/geladen
                  11 x 58R H. G. ROTH 1882
                  11 x 58R H. G. Roth V 1886
                  .
                  lassanlassan
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                  • #24
                    Servus,
                    ist so eine € 0,06 Laborierung auf 50m gut genug.
                    Also NitroP + Rundkugel .451.
                    .
                    Nun 28.Juli 2018, mit Jacke und Handschuh, aber wegen der grossen Hitze in Sandalen!
                    Stehend frei mit der Wildpüx in 11 x 41R Werndl: ja, präzise genug! Sage ich,
                    lassanlassan

                    ps: die Scheibe mit 89 Ringen war mit einem orig. Rogers & Spencer #832 ahf 25 m einhändig, 12 Schüsse.
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                    • #25
                      Servus,
                      quasi unbemerkt steigerte ich die Pulvercharge - und war beim Werndlschiessen wiederum ganz hinten - cool. 66 Schritt stehend frei, 88 Ringe. Ausrede: es war viel zu heiss.
                      lassanlassan
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                      • #26
                        Alles Hülsenmessung fließt beim Schuss

                        Servus,
                        nun habe ich dieser Tage etwa 180 H. 375 H & H bekommen. Mein Motorradfreund Herbert brachte sje mir aus Donauwörth zum Stephansplatz in Wien. Im Zuge einer Busreise. Wir sind halt Peers!

                        Prolog: die Wildpüx im ca. 11 x 41R Werndl hat ein Patronenlager von 51 mm. Oder sind es 2" (50,8 mm?) Das Kailber ist obsolet. Eigentlich passen nur umgeformte H. der .348 WIN. Die Mutter der .348 WIN ist die alte 50-70Govt. Hört, hört.
                        .
                        Nun habe ich 1.000e Schüsse aus umgeformten H 375 H & H abgegeben, ABER eine starke Empfindlichkeit bzgl der ZH festgestellt. Sehr zuverlässig waren LPP large pistol primers.
                        .
                        Mit ordentlicher Verspätung wurde mir gewahr, dass die Ursache dafür nur die neue Schulter der umgeformten H war. Die Schulter bildete sich beim Feuerformen einfach zu tief!!!
                        .
                        Meine neue Methode: Ich kürze die Ausgangshülsen, die üblicherweise zwischen 72 und 74 mm lang sind, auf 51,8 bis 52 mm.
                        Danach werden sie am Hals geglüht.
                        Danach werden sie mit ZH, Pulver + grobem Maissgrieß randvoll gefüllt, mechanisch verdichtet und mit einerRundkugel .430 bestückt.
                        Das Laden geschieht so, dass der Zylinder des Werndlsystems mit dem Holzhammer zugeklopft wird.
                        .
                        Beim Schuss baucht sich die H von ca 12 mm auf 13,45 mm auf und verkürzt sich gleichzeitig auf 51,5 mm im Durchschnitt
                        lassanlassan

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                        • #27

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                          • #28
                            Servus,
                            mittlerweile bauch sich die Hülsen auf 13,65 mm auf und werden dabei leicht kürzer.
                            .
                            Das war eine Serie auf 100 Schritt stehend frei ohne Schießjacke, weil es ja mit 3 Grad plus relativ frisch war.
                            lassanlassan (langsamlangsam)

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