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AR15: Austauschbarkeit von Handguards | Unterschied Bull/Heavy Barrel

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  • AR15: Austauschbarkeit von Handguards | Unterschied Bull/Heavy Barrel

    Hallo,
    ich hätte drei Fragen:

    1. AR15 ist ja ein Baukastensystem, aber es passen nicht alle Teile überall. Das habe ich verstanden. Konkret: Passt der Handschutz von Schmeisser auf den OA-15 und den HK MR223?
    2. Bei OA gibt es den Bull barrel und den Heavy barrel. Ich dachte, dass Bull und Heavy dass gleiche sind. Auch aus diesem Artikel (link) kann man eher schließen, dass das das Gleiche ist. Ich habe wirklich gesucht, aber weder bei OA, noch bei Lothar Walter habe ich eine Erklärung bzw. einen Vergleich dieser beiden Bezeichnungen gefunden. Kann mir jemand den UNterschied erklären?
    3. Bei Schmeisser (M5FL) habe ich irhendwo gelesen, das Lothar Läufe verbaut sind. SInd das dann Bull oder heavy?

    Ich habe auch gesucht und die threads zu "AR15 Kaufentscheidung" gelesen, aber Antworten auf genau diese Fragen nicht gefunden

    Vielen Dank für eure Unterstützung.
    by Tom Gaylord, a.k.a. B.B. Pelletier A couple weeks back, a reader asked what bull barrels are. I said I would answer him with a report, and today's the day. Okay -- it's history time. Remember when you were surprised to learn that the monkey wrench was actually invented by a man by the name of Charles Moncky? Turned
    Zuletzt geändert von elucius; 25.11.2018, 11:01. Grund: typo

  • #2
    Hi,

    die MR223 hat ein Piston-System und kein klassisches Direct Impingement-System, ist daher kein klassisches AR15 und auch nicht vollkompatibel zu diesen.
    Wenn man an einer Waffe basteln / optimieren / tunen will, kauft man kein MR223. Das ist eine sehr zuverlässige Allroundwaffe, die out-of-the-box gut schießt - wenn man mit einem militärischen Abzug umgehen kann.

    Generell muß der Handschutz groß / weit genug sein für den verbauten Gasblock, d.h. das muß man sich an der speziellen Waffe anschauen. Gasblöcke kann man aber auch wechseln.
    Mit der Idee, einen Schmeisser-Handschutz auf ein OA oder sogar HK zu montieren ist mir allerdings bisher noch keiner untergekommen .
    Normalerweise sucht man entweder etwas hochwertigeres oder etwas leichteres, also ein Upgrade vom darauf spezialisierten Hersteller (Geissele, Lancer, JP u.a.).

    Bei Lothar Walter kannst Du Dir die Profile der verschiedenen Läufe anschauen; sie haben ein ziemlich breites Angebot.
    Bull Barell klingt für mich dicker als Heavy Barell, aber letztendlich sind das nur "werbende Beschreibungen", die man sich dann in der technischen Detailbeschreibung (Profil, Durchmesser) anschauen muß. Namen sind Schall und Rauch und das handhabt jeder Hersteller wie er will.

    Letzendlich sollte für Dich zählen, was Du mit der Waffe machen willst, wie hoch Du sportlich hinaus willst und wie gut Du überhaupt schießt.
    Die meisten Waffen treffen besser als der Durchschnittsschütze es herauskitzeln könnte.

    Kommentar


    • #3
      Hallo und danke für die Antwort,

      mir ist klar, dass ich noch eine Menge üben muss, um überhaupt annähernd so gut zu werden wie es jede der genannten Waffen zulässt. Aus meiner Anfrage an sich ist schon klar, dass ich AR15 Anfänger bin. Ich stehe aber wie wahrscheinlich jeder AR15 Erstkäufer vor der Qual der Wahl und möchte nicht in die falsche Richtung losrennen. Beim Tausch von Komponenten ist man ja immer gleich mit einem mindestens 3stelligen Betrag dabei und der Tausch des ganzen "Sportgeräts" ist auch verwaltungsrechtlich nicht so einfach wie bei anderen Sportarten.

      Aktuell tendiere ich zu MR223 mit Uhl Matchabzug. Damit sollte ich auch im angestrebten sportlichen Bereich (IPSC) erst mal länger klarkommen.

      Der Unterschied zwischen DI und Piston ist mir klar, trotzdem danke. Das scheint auch so etwas wie eine Glaubensfrage zu sein.

      Kommentar


      • #4
        Hi,

        das ist keine Glaubensfrage sondern beides hat seine objektiven(!) Vor- und Nachteile.

        Mit einer MR223 kannst Du IPSC schießen, wenige machen es auch, aber nicht mit vorne dabei sein.
        Die Waffe ist zu schwer und durch den Piston entsteht ein zusätzlicher verzögerter Impuls, der Dich langsamer macht und mehr Waffenkontrolle erfordert. Außerdem sind Tuningteile nur begrenzt einsetzbar.
        Der Uhl-Abzug verbessert den (gar nicht so schlechten) Standard-Abzug der MR, kann aber nicht mit Sportabzügen der Tophersteller wie Geissele, Triggertech, Hiperfire etc. mithalten. Diese passen aber nicht uneingeschränkt in die MR223.

        Ich mag die MR223, warte selbst auf eine letztes Jahr bestellte, aber IPSC schieße ich mit einem modifizierten (DI) AR15. Gerade für IPSC würde ich die MR223 nicht kaufen.

        Besser (und günstiger) ist es da, ein Standard-AR z.B. von Windham oder Savage zu nehmen und es entsprechend zu modifizieren bzw. modifizieren zu lassen, z.B. mit freischwingendem Handguard, Mündungsbremse, anderem Trigger, Sicherung & Lever beidseitig etc. Matthias Horner von Horner Arms kann Dir sowas z.B. zusammenstellen.

        Oder, wenn der Geldbeutel es hergibt, kaufst Du Dir gleich eine IPSC-optimierte Waffe von DAR.

        Kommentar


        • #5
          Und ein Bull-Barrel ist ok, wenn Du nur auf Zweibein schießen willst.

          "Bull" heißt in der Regel ein durchgängig 21-23mm dickes Rohr, was die Waffe schwer macht, und das vor allem vorne.
          "Freihand" hältst Du damit nicht lange durch.

          Für das Geld einer MR223 bist Du schon fast bei einer Customwaffe, die Du Dir zusammenstellen lassen kannst.

          Waffen Burk, Horner Arms, den Dritten hab ich vergessen...
          "Der Euro muss platzen, sonst bekommen wir ein sozialistisches Zwangssystem."
          (Prof. Max Otte)

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          • #6
            Danke für eure Hilfe und die klaren Aussagen. Das mit dem Tunen/modifizieren ist so eine Sache. Ich denke, da geht es nicht um gut und schlecht, sondern vor allem darum, was einem persönlich liegt. Und das kann ich ja noch gar nicht wissen.

            Ich denke, ein guter Startpunkt wäre vielleicht der Schmeisser M5FL.
            Zuletzt geändert von elucius; 26.11.2018, 23:04. Grund: typo

            Kommentar


            • #7
              Zitat von elucius Beitrag anzeigen
              Ich denke, ...
              Du denkst zuviel und schießt zu wenig ;-)
              Versuch einfach mal mit ein paar aktiven IPSC-Rifle-Schützen zu reden und vielleicht die ein oder andere Waffe zu schießen.
              Gerade die, die noch keine 5-10 Jahre schießen, haben noch gute Erinnerung daran, wie sie an das Problem rangegangen sind und welche Fehler sie gemacht haben. Und in der Regel beißen die Leute nicht sondern freuen sich über Interesse an ihrem Sport.

              da geht es nicht um gut und schlecht, sondern vor allem darum, was einem persönlich liegt.
              Es geht bei vielen Sachen darum, was funktioniert und was nicht.
              Einen freischwingenden Handschutz brauchst Du genauso wie beidseitig bedienbare Sicherung und Ladehebel.

              Ob Du dann auf Carbon-Vorderschaft gehst oder bei Alu bleibst, ob Du eine Festschaft verbaust und einen anderen Trigger, das wird die Zeit bringen. Da hast Du sicher Recht.
              Die Abkehr vom Schubschaft kam bei mir direkt nach dem ersten Match. Der Carbon-Vorderschaft liegt aber immer noch uneingebaut hier weil ich mir nicht sicher bin was für mich besser paßt.

              Zitat von elucius Beitrag anzeigen
              Ich denke, ein guter Startpunkt wäre vielleicht der Schmeisser M5FL.
              Das wäre nicht meine erste Wahl, kann man aber als Startpunkt nehmen. Der Preisunterschied zur Windham oder Savage würde aber schon für weitreichendes Tuning reichen.
              Auf jeden Fall wünsche ich Dir viel Erfolg und vielleicht sieht man sich ja dann mal in Philippsburg.

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              • #8
                "Das wäre nicht meine erste Wahl, kann man aber als Startpunkt nehmen"
                Was wäre denn dein Startpunkt? Die genannten Windham oder Savage?

                Kommentar


                • #9
                  Ja, Savage oder Windham, am besten über einen Händler, der sich mit IPSC Rifle auskennt und gleich die ein oder andere Anpassung mit anbieten kann, z.B. die oben genannten.

                  Die Savage MSR Recon bietet eine gute Allround-Grundkonfiguration bei moderatem Preis.
                  Die Windhams bieten eine noch günstigere Basis wenn man auf jeden Fall umbauen will.
                  Wenn Geld keine so große Rolle spielt dann DAR.

                  Ich selbst habe genommen, was gerade bei meinem Händler damals vorrätig war, weil ein Wettkampf nahte und meine bestellte Waffe nicht kam.
                  Wichtig war mir nur, daß die Verarbeitung nicht zu gruselig war und die Waffe einen freischwingenden, langen schlanken Vorderschaft hatte.
                  Das diente dann als Basis für weitere Veränderungen.

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                  • #10
                    Hallo, die Frage 2. aus meinem ersten Post konnte ich mittlerweile selbst beantworten.
                    Wen es interessiert: https://www.dar-germany.com/fileadmi...zifikation.pdf.

                    @admin: Ich hoffe, es ist OK, wenn ich hier einen link einstelle

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                    • #11
                      Ich melde mich mal kurz zu Wort, da ich selbst die Savage MSR 15 Recon habe. Sie schießt sich sehr angenehm vom Zweibein oder aufgelegt, ist auch sehr präzise.
                      Immerhin hat sie einen 5R Rifling Heavy Barrel Matchlauf ( Laut Marketingbroschüre ), und das glaube ich auch.

                      Denn die Dame ist sehr kopflastig. Würde ich damit IPSC Rifle bestreiten, so würde ich einiges ändern, damit sie handlicher wird. Nur der Lauf.. der ist nunmal drin... und einen für 100m doch recht präzisen Lauf der Gewichtsersparnis wegen tauschen... naja dann würde ich für Präzision und IPSC eher zwei Waffen nehmen. Das macht mehr Sinn, und auf Dauer auch mehr Spaß. Denn die Savage ist doch schon recht ermüdend, Freihand auf Dauer.

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                      • #12
                        Zitat von TangoRomeo7688 Beitrag anzeigen
                        I naja dann würde ich für Präzision und IPSC eher zwei Waffen nehmen. Das macht mehr Sinn, und auf Dauer auch mehr Spaß. Denn die Savage ist doch schon recht ermüdend, Freihand auf Dauer.
                        Einfach ein leichtes Wechselsystem (Upper) konfigurieren. Die Möglichkeiten mit Wechselsystemen ist einer der größten Vorteile vom AR15!

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                        • #13
                          Ist sie zu schwer bist Du zu schwach!?

                          Die MSR-Recon ist nicht wirklich eine schwere Waffe. Sie wiegt "nackt" noch keine 3,2 kg, d.h. man kann mit ZF und Montage knapp unter 4 kg bleiben. Und für die Minute, die Du über die Stage rennst, sollten 300 g mehr oder weniger nicht wirklich was ausmachen. Es soll ja Leute geben, die mit sowas plus Plattenträger, Helm und 100+ Schuß Munition einen ganzen Tag auf den Beinen sind.

                          Außerdem kannst Du bei der MSR immer noch Vorder- und Hinterschaft gegen solche aus Carbon tauschen.

                          Das Gewicht macht sich dann bemerkbar, wenn Du ein hohes Leistungsniveau erreicht hast. Dann mag man die Trägheit der Waffe aufgrund ihres Gewichtes bei Schwenks merken. Das Level erreichen die meisten Hobbyschützen IMHO aber nie.

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                          • #14
                            2,7 kg....

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                            • #15
                              Astreiner Schießprügel!

                              Hast du den selbst aus den einzelnen Komponenten zusammengeklöppelt?

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