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KK Langwaffe als SLB oder Repetierer?

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  • KK Langwaffe als SLB oder Repetierer?

    Hallo in die Runde
    Ich trage mich nun schon seit einiger Zeit mit dem Gedanken, einen Kleinkaliber zu erwerben. Nach den ersten Recherchen vor 2 Jahren bin ich am Ruger 10/22 hängen geblieben. Die unzähligen Zubehör- und Tuningteile sprechen einfach für sich. Allerdings konnte ich mich noch nicht auf einen entsprechenden Schaft "einschiessen", da ich ganz gern einen Pistolengriff hätte.Deswegen ist das Vorhaben KK-Erwerb etwas eingeschlafen.
    Letzte Woche hatte ich mich mit einem Vereinsmitglied unterhalten, der hatte sich vor knapp 2 Jahren "noch schnell" ein Walther G22 zugelegt und damit sehr zufrieden, will mich aber nicht damit schiessen lassen
    Aber dadurch habe ich das ganze Thema neu aufgerollt - optisch zusagen würde mir das Walther G22 auf jeden Fall, aber wie sieht es mit der Zielgenauigkeit auf 100m aus? Kann da jemand etwas nützliches dazu mitteilen? Preislich ist es auf alle Fälle sehr interessant.
    Aber bei meiner Recherche bin ich auch auf CZ gestoßen, wo mich aber das CZ 455, also ein Repetierer, eher interessieren würde - Quasi als Alternative zu den Selbstladern.
    Da müsste dann halt ein Bravo-Chassis von KRG dran

    Ich fasse nochmal kurz zusammen

    Ruger 10/22: große Auswahl an Modellen, Zubehör- und Tuningteilen...aber Waffe+Schaft+Sportabzug+ usw...das läppert sich dann schon, und keine Ahnung bezüglich der Zielgenauigkeit auf 100m

  • #2
    Hallo,

    KK auf 100m als Selbstlader? Wenn es dir um Präzision geht würde ich davon Abstand nehmen. Klar kommen die Murmeln vorne an, und du wirst sicherlich die Scheibe treffen, aber Wunder darfst du da definitiv nicht erwarten.
    Das G22 wird meines Wissens nach überhaupt nicht mehr hergestellt. Und ist Neu nirgendwo zu bekommen. Da musst du schon auf dem Gebrauchtmarkt Ausschau halten.
    Ich würde dir zum Ruger raten. Da ist mit Bull-Barrel Lauf und einem ordentlichen Schaft, welcher einen freischwingenden Lauf ermöglicht, auf jeden Fall Präzisionstechnisch mehr drin als beim G22.
    Zudem finde ich das Ding unglaublich hässlich, aber Geschmäcker sind halt verschieden.
    Wenn es dir um Präzision geht, kaufe dir auf jeden Fall einen Repetierer.

    Viele Grüße
    Wissen hat eine wunderbare Eigenschaft: Es verdoppelt sich, wenn man es teilt.

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    • #3
      Also die Ruger 10/22 sind nicht unpräziser als die meisten Repetierer, naja, es sei denn man hat nen altes Anschütz Supermatch.

      Auf 100m ist bei KK Lauflänge King!

      Beim CZ 455 ist ein Yodave - Triggerkit Pflicht!
      Allerdings sind die Läufe von der Länge her grenzwertig für 100m und mit HV-Munition gehen die Streukreise auf.
      "Der Euro muss platzen, sonst bekommen wir ein sozialistisches Zwangssystem."
      (Prof. Max Otte)

      Kommentar


      • #4
        Zitat von Lichtgestalt Beitrag anzeigen
        Also die Ruger 10/22 sind nicht unpräziser als die meisten Repetierer, naja, es sei denn man hat nen altes Anschütz Supermatch.

        Auf 100m ist bei KK Lauflänge King!

        Beim CZ 455 ist ein Yodave - Triggerkit Pflicht!
        Allerdings sind die Läufe von der Länge her grenzwertig für 100m und mit HV-Munition gehen die Streukreise auf.
        Also wenn bei KK Lauflänge King ist, dann müsste die CZ definitiv die Nase weit vor der Ruger haben, bei Lauflängen bis 726mm direkt vom Hersteller
        Zumahl die CZ 455 mit dem Bravo Chassis mein Favorit wäre

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        • #5
          Die normale Lauflänge ist 525, wenn sie dir mit dem 726er Lauf gefällt ist ja alles gut.
          Viel Glück damit.
          "Der Euro muss platzen, sonst bekommen wir ein sozialistisches Zwangssystem."
          (Prof. Max Otte)

          Kommentar


          • #6
            Naja, von Gefallen habe ich nix gesagt...

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            • #7
              Hi,

              der „Streukreis“ eines Ruger 10/22 mit geflutetem 18“ bull barrel Lauf von Green Mountain auf 50m mit RWS Semi Auto Munition ist durchgehend Loch an (auch in) Loch.
              Eingespannt oder mit einem besseren Schützen traue ich das der Waffe auch auf 100m zu, auf diese Entfernung habe ich sie aber bislang nicht geschossen.

              Wenn es beim Laden der Magazine schnell gehen soll, um im Wettkampf mehr Konzentration auf den Anschlag verwenden zu können statt den Daumen beim Hineinstopfen der Patronen zu strapazieren, sind die zuverlässigen, originalen 10 Schuss Trommelmagazine nicht erste Wahl. Etwas wo man wie bei Sportpistolen seitlich am Magzin einen Knopf zum erleichterten Befüllen herunterziehen kann, habe ich aber noch nicht gesehen.

              Wie wäre es noch mit einem wohl nur noch gebraucht zu findenden Anschütz RX-22-MSR?
              So wie ich es mitbekommen habe, hat es sich auch in 50m Wettkämpfen als sehr präzise dargestellt. Sehr präzise Schüsse auf 100m sollten ebenfalls kein Problem darstellen.
              Mit schnellerer Munition ist es dann wohl auch sehr zuverlässig. Hier sprachen die Schützen, die ich damit habe schießen sehen von HV Munition.

              Kommentar


              • #8
                @Paule:
                Du willst doch Infos.
                Also nimm sie an oder nicht, es ist Deine Entscheidung.
                Nur wenn man Dir helfen will und dann "altkluge" Antworten von Dir bekommt, dann überlegt man sich halt zweimal ob man Dir noch helfen soll.

                Mein Senf zum Thema Lauflänge:
                Ich habe eine CZ 455 Thumbhole, die mit mehreren Standardmunis auf 50m auch Loch an Loch schießt.
                Geholfen hat dazu das o.g. Triggertuning.

                Auf 100m gehen die Streukreise überproportional auf.
                Meine Versuche mit vielen verschiedenen HV-Munitionen brachten hier nur sehr eingeschränkt leichte Verbesserungen, aber weitab von dem was auf 50m möglich ist (weit mehr als nur eine Verdoppelung des Streukreises).
                Der Geschossabfall beträgt hierbei ca. 20cm mit HV und 30cm mit Standard-Muni von 50 auf 100m, also für die 50m mehr!

                Ob ich hierbei die Schallmauer rückwärts durchbreche weiß ich nicht, es wäre aber eine mögliche Erklärung.

                Dasselbe gilt für meinen Schützenfreund mit seiner getunten Ruger 10/22 mit dickem Lauf.

                Dafür haben wir im Verein Leute mit alten Anschütz Supermatch Gewehren, auf die sie ZFs montiert haben.
                Das sind zwar "nur" Einzellader, aber diese haben einen langen dicken Lauf, deren Präzision ist bis heute imho unübertroffen, auch wenn die Dinger ca. 40 Jahre alt sind.

                Die schießen Streukreise mit Standard-Muni auf 100m, da fällt einem ein Ei aus der Hose (ähnlich meinen 50m-Streukreisen).

                Aus dieser Erfahrung heraus schließe ich, dass die Lauflänge hier eine sehr große Rolle spielt.
                Nimm diese Info mit oder lass es, aber erspar mir bitte vorlaute Antworten.

                Vielen Dank.

                P.S.:
                Ich kenne zwei Ruger 10/22 bei denen es immer wieder zu Störungen kommt.
                Auch Bümas haben gerne Geld genommen, es hat sich aber nichts geändert.
                Das ist der Grund, warum ich mir keine kaufe.
                Andere Ruger 10/22-Besitzer mögen andere Erfahrungen haben, aber z.B. Vollquartsen verdient unter anderem genau aus diesem Grund eine Menge Geld.
                "Der Euro muss platzen, sonst bekommen wir ein sozialistisches Zwangssystem."
                (Prof. Max Otte)

                Kommentar


                • #9
                  Auf 100m gehen die Streukreise überproportional auf.
                  Genau so sieht's aus. KK ist zickig, wenn hier die Munition nicht 100% zur Waffe passt, kommt auf 100m nur noch Müll an. Bei GK kann man beruhigt sagen was auf 50m trifft, trifft auch auf 100m. Bei KK ist das definitiv nicht so. Wie Lichtgestalt schon vermutete gehen so gut wie alle normalen Munitionssorten zwischen 50m und 100m in den Unterschallflug über. Dadurch ist eine Präzision nicht mehr gewährleistet. Man kann hier Glück haben, meistens geht die Präzision aber flöten. Die Schallgeschwindigkeit beträgt ca. 340m/s, die meisten Munitionssorten haben eine V0 von 360-380 m/s. Manche sogar noch weniger. Nur die HV Patronen bringen mehr Leistung, allerdings gehen bei denen die Streukreise schon bei 50m auseinander. Die sind auch eher für die Schädlingsbekämpfung gedacht und nicht für's präzise Schießen.
                  Lange Läufe sind halt gut für eine extra Portion Geschwindigkeit, die dann schon ausschlaggebend sein kann.

                  Ich kenne zwei Ruger 10/22 bei denen es immer wieder zu Störungen kommt.
                  Auch Bümas haben gerne Geld genommen, es hat sich aber nichts geändert.
                  Das liegt meistens daran dass die Munition nicht zur Waffe passt. Zu viel Power, oder zu wenig, Geschosse zu lang, zu kurz, schon hakts. Man muss also nicht nur eine Munitionssorte finden die gut trifft, sondern auch noch Störungsfrei funktioniert. Auf 100m kein leichtes Vorhaben.

                  Eingespannt oder mit einem besseren Schützen traue ich das der Waffe auch auf 100m zu, auf diese Entfernung habe ich sie aber bislang nicht geschossen.
                  Sehr präzise Schüsse auf 100m sollten ebenfalls kein Problem darstellen.
                  Bitte keine Vermutungen in den Raum stellen. Die helfen dem TE nicht weiter.

                  Viele Grüße
                  Wissen hat eine wunderbare Eigenschaft: Es verdoppelt sich, wenn man es teilt.

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                  • #10
                    @ Lichtgestalt:
                    Mit meiner "altklugen" Antwort wollte ich weder dir, noch irgend einem anderen auf den Schlips treten(wusste nicht, das hier alles auf die Goldwaage gelegt wird...), sondern zum Ausdruck bringen, das ich mich mit einem 726mm langen Lauf anfreunden könnte - also bitte nicht "krumm nehmen". Zumahl mir deine detaillierte Antwort sehr weiterhilft, da auch aus den anderen Antworten herauszulesen ist, das die Präzision der alten Anschütz Einzellader(wie auch wir sie im Verein haben) auf 100m mit den bisher aufgeführten KK´s nicht erreicht werden kann.
                    Ich werde mich mal bei meinem BM und weiterhin im Verein umhören, vielleicht weiß ja jemand was über die Präzision der CZ 455 mit 63cm oder 73cm Lauf auf 100m.
                    Bis dahin danke ich erstmal für die Antworten, vielleicht hat ja noch der ein oder andere einen Tip - mit einem Laufwechsel lässt sich auch manchmal recht gute Verbesserungen erreichen.

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                    • #11
                      Auch KK kostet Geld, nicht nur GK geht ins Portmonnaie. Und wenn ich da Laufwechsel lese, kostet das nochmal nen Batzen mehr zum Grundbetrag. Rentiert sich das denn überhaupt, steht der Aufwand eigentlich in Relation zu irgendwas oder willst Du nur aus Spaß an der Freud ein Projekt durchziehn ? Hast Du eine bestimmte Disziplin im Blick oder soll Dein KK, egal ob Rep oder HA, nur dem Spaß dienen ?
                      MfG aus der schönen Pfalz

                      Eins ist sicher - die Rente ( Norbert Blüm, anno die 90er, )
                      Wir schaffen das ( Angela Merkel 2015, Und wen meint sie mit "wir" ?

                      "Bevor isch misch uffreg, is mers egal ....." oder auch "Äner vun uns zwä is bleeder wie isch....."

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                      • #12
                        @ Pfälzer:
                        Also nur um mal ein paar Schachteln KK Munition auf 50m raus zu ballern - da würde ich schauen das ich irgendwo mal ne Walther G22 bekomme und gut. Aber auf 50m habe ich schon ein "Spielzeug" - zwar nicht in KK, aber egal.
                        100m, sitzend, Waffe aufliegend, und das ganze "halbwegs" Zielgenau(im durchschnitt 9er, mit ein paar 10ern und von mir aus auch 8ern ist OK, will das ja nicht als Wettkampf betreiben).
                        Ob als Repetierer oder SL ist mir dabei egal, Mehrlader mit Magazin sollte es schon sein - Zielgenaue Einzellader haben wir im Verein ausreichend...
                        Das ganze sollte ursprünglich die 1000€€ EUR nicht überschreiten - wie gesagt, ursprünglich.
                        Da mir das CZ 455 mit Bravo-Chassis aber schon sehr die Augen erfüllt, würde ich unter Umständen mein Limit auf 1,5T€€ EUR aufstocken - da müsste ich mir aber schon sehr sehr Sicher sein, das dann auch das gewünschte Ergebnis in Sachen Zielgenauigkeit dabei rum kommt.
                        Aber nach den bisherigen Erfahrungsberichten, bin ich da eher skeptisch...
                        1,5T€€ EUR auf Verdacht investieren - da weiß ich dann doch besseres mit dem Geld anzufangen...
                        Bei Anschütz muss ich mich bei Gelegenheit mal noch genauer im Sortiment umschauen, da gibt es ja auch öfters was auf dem Gebrauchtmarkt...

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                        • #13
                          Du meinst sowas ?

                          http://www.egun.de/market/item.php?id=7164995 oder http://www.egun.de/market/item.php?id=7146822 oder das http://www.egun.de/market/item.php?id=7160504
                          MfG aus der schönen Pfalz

                          Eins ist sicher - die Rente ( Norbert Blüm, anno die 90er, )
                          Wir schaffen das ( Angela Merkel 2015, Und wen meint sie mit "wir" ?

                          "Bevor isch misch uffreg, is mers egal ....." oder auch "Äner vun uns zwä is bleeder wie isch....."

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                          • #14
                            ich meinte sowas:
                            https://www.progun.de/de/shop/langwa...o=hersteller_a

                            Ist halt eher das Gegenteil von DÄGDIGÄL, lutscht aber die letzten m/s aus ner 22lr.

                            Oder halt wirklich eine CZ mit langem Lauf kaufen und nen anderen Schaft drunter packen.
                            Wie das dann von den Proportionen her aussieht ist dann wieder eine andere Geschichte.

                            Alternativ, aber sicher, auf ein größeres Kaliber gehen.
                            "Der Euro muss platzen, sonst bekommen wir ein sozialistisches Zwangssystem."
                            (Prof. Max Otte)

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                            • #15
                              Anschütz auch gern, Schaftmäßig müsste dann das aber schon in diese Richtung gehen...
                              e767penz.jpg



                              Ansonsten werde ich erstmal an der CZ dran bleiben, veielleicht kann ich ja jemanden auftreiben, der eine mit 63er Lauf hat, und mir sagen kann ob er in Sachen Präzision eine nennenswerte Verbesserung bringt.

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