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Große Kaliber auf Reh

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  • Sandmann
    hat ein Thema erstellt Große Kaliber auf Reh.

    Große Kaliber auf Reh

    Hat jemand Erfahrung mit großen und schnellen Kalibern auf Rehwild, 300 WinMag und ähnliches? Momentan bin ich mit ner 308 unterwegs, ist aber ein ziemlicher Brocken (langer Matchlauf). Jetzt bin ich am überlegen ob ich meine Krico in 8x68S mitnehme, die ist um ein gutes Stück leichter. Allerdings möchte ich nicht allzuviel kaputtschießen, mir gehts eigentlich nur um's Fleisch und dass das beschossene Stück schnell verendet.

    Schieße momentan RWS Evolution daraus, aber bisher nur auf die Scheibe. Muss leider einen Kompromiss eingehen, Schränke und WBK's sind momentan voll

  • Flachländer
    antwortet
    Lassen wir der Einfachheit halber die schlussendliche Komponente "Treffersitz" bei der Kaliberdiskussion einmal aussen vor, dann ist weniger das Kaliber sondern vielmer das Geschoss maßgeblich. Ich habe schon .300 WinMag Rehe gesehen, die mit Nosler Accubond nicht sonderlich entwertet waren, aber bei .30R Blaser mit CDP Geschoss war das vordere Drittel ein einziges Hämatom.

    Meiner begrenzten Erfahrung nach ist auch 8x57IS oder eben 8,5x68 auf Rehe vertretbar, die Hauptsache ist, dass das Stück schnell erlegt wird. Ein Freund von mir hat die Regel "Lieber zwei Kilo zerschossen als 20 Kilo verhitzt".

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  • Sandmann
    antwortet
    Na wenn ihr Schussharte Rehe habt würd ich nicht unter 300 WinMag gehen
    8x57IS ist gut, die Jäger von denen ich weiß dass sie eine führen sind sehr zufrieden, auch mit der Entwertung. Da wird nicht mehr hin sein als mit der schnellen .223. Kommt natürlich immer sehr auf das Geschoss an.

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  • 17550
    antwortet
    Haltet ihr 8x57IS auf Rehwild für vertretbar?

    Meine alternative wäre .223, möchte aber sichergehen, dass der Bock sicher verendet.

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  • Sandmann
    antwortet
    Sicher ist es überdimensioniert, aber dann fahren halt 5000 Joule in den Boden. Die Geschosse sind bei diesen Kalibern ja meist so hart dass sie bei Rehen noch garnicht richtig aufmachen, zumindest wenn man hinters Blatt schießt.
    Ich konnte zwischen .308 und 8x68S keinen Unterschied feststellen was die Entwertung angeht, schieße aber auch immer hinters Blatt.

    Für den Cut kann die .338 nix, ist er wohl vor Aufregung schlampig in den Anschlag gegangen.

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  • ernst55
    antwortet
    mal eine Frage

    Zitat von Baumax Beitrag anzeigen
    Ich nutze hin und wieder meine .338 Lapua Magnum auf Rehwild. Funktioniert tadellos. Einen Vorteil gegenüber der .308 kann ich aber nicht erkennen.
    ist 338 Lapua mag nicht etwas überdimensioniert für Rehwild mit über 6.000 Joule ??
    Auf welche Entfernung schießt Du ?
    Ich hatte auf einer Drueckjagd auf Schwarzwild im Norden einen Jagdkollegen mit 338 Lm.
    Dieser hatte bereits nach dem ersten Schuss einen Augenbrauen-Cut vom feinsten .
    Für ihn war die Jagd dann beendet .

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  • Sandmann
    antwortet
    Vorgestern hab ich das dritte Reh mit der Krico geschossen. Ich bin schon um halb 6 ausgerückt, frische Luft tut schließlich gut. Um viertel nach sieben ist dann ein Kitz ausgetreten, wenig später noch die Geiß und anschließend ein Bock. Ich hab ihnen dann 10 Minuten beim äsen zugesehen, der Bock stand immer sehr schlecht so dass ich keinen ordentlichen Kugelfang hatte. Nach diesen 10 Minuten sind sie dann wieder in den Wald verschwunden, am nahe gelegenen Bauernhof hat sie wohl was verschreckt. In der Hoffnung dass sie wieder austreten bin ich aber hocken geblieben, gegen halb 9 kommt dann tatsächlich wieder das Kitz, dann die Geiß und der Bock. Im Hintergrund war dann noch ein viertes Reh dass ich aber nicht ansprechen konnte. Diesmal stand der Bock richtig so dass ich einen Schuss antragen konnte. Unseren Bockabschuss haben wir damit für dieses Jahr erfüllt.

    Bei diesem Reh sahs wieder komplett anders aus, Treffersitz perfekt, mittig 3 Finger hinters Blatt auf ca. 100 Meter, sonst war ich immer nährer dran. Aber diesmal muss es das Geschoss komplett zerlegt haben, obwohl es kaum schräg stand ist der Ausschuss fast 2 Hand hinterm Blatt gewesen. Am Anschuss hab ich schon das schlimmste befürchtet, 7 Meter entfernt waren die Bäume mit Leberschweiß bespritzt, anscheinend vom Ausschuss. Dachte schon ich bin zu weit hinten abgekommen und war dran eine Nachsuche zu organisieren weil es schon sehr dunkel war. Ich konnte es aber dann doch noch finden, hat im Wald noch 5 Meter gemacht. Die Leber und die Lunge waren Matsch, den Darm hat es leider auch erwischt. Auf der Ausschussseite hat es ne Menge Dreck unter die Decke gedrückt, bis zur Schulter. War nicht so schön zum aufbrechen und zerwirken.

    Da sieht man wie unterschiedlich es jedes mal ist, mal voll aufs Blatt und kaum Entwertung und dann ein eigentlich perfekt Wildbretschonender Schuss und so ne Sauerei. Ich glaube ich werde erst wieder berichten wenn ich mehr geschossen habe, einzelne Stücke sagen zu wenig aus.

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  • Sandmann
    antwortet
    Wollte Editieren, aber geht irgendwie nicht mehr

    Anbei Bilder vom Reh aus der Decke geschlagen. Aus- und Einschuss. Eine Schulter ist schon weg aber der hat nichts gefehlt. Der Ausschussschlegel war etwas Blutunterlaufen, nicht weiter schlimm.
    Angehängte Dateien

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  • Sandmann
    antwortet
    Entwertung ist für den Treffersitz gering, einem Rücken fehlt garnichts und der andere ist jetzt ca 50 Gramm leichter. Auf der Einschussseite fehlt auch nix, die Rippen am Ausschuss waren etwas sulzig aber nicht weiter schlimm.

    Für ein 8mm Geschoss mit 1000m/s wirklich sehr gut, hatte das Schlimmste befürchtet. Das Kaliber werde ich definitiv weiter verwenden. Bilder kommen noch, mein Handy spinnt leider gerade.

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  • Sandmann
    antwortet
    Jo, morgen wird aus der Decke geschlagen, ich mach dann nochmal ein Bild, diesmal vorm zerlegen

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  • Vincent
    antwortet
    Die Sauerei hält sich doch in Grenzen und so gut wie kein Wildbretverlust. Bis auf den Treffpunkt schaut es doch ganz gut aus.

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  • Sandmann
    antwortet
    Hab jetzt ein zweites Reh mit der 8x68 geschossen, diesmal mit der 11,7 Gramm Kegelspitz.
    Das Reh war ca. 50-60 Meter weit weg, lag im Knall. So schön das ist, sonst war der Schuss eher bescheiden, viel zu hoch.
    Ich weiß nicht woran es liegt, auf dem Schießstand ist alles auf ner 20 Cent Münze, anscheinend halte ich automatisch etwas höher als ich eigentlich möchte. Gewollt ist von der Höhe her genau die Mitte des Rehs, lieber noch etwas höher weil mir scheint das Lungentreffer besser wirken.
    Erwischt hats Lunge und Wirbelsäule, anbei Auschuss und Innen.

    Ich vermute ich hab meine Schwierigkeiten mit Absehen 4, es verdeckt unten doch recht viel.
    Angehängte Dateien
    Zuletzt geändert von Sandmann; 02.08.2014, 07:51.

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  • Sandmann
    antwortet
    Konnte leider keine Bilder vom Reh machen da es leider schon zerlegt wurde, es wurde Rücken zum grillen gebraucht. Die entwertung hielt sich aber in Grenzen, nur die Schulter an der Ausschussseite hat es ein bisschen erwischt, vielleicht Splitter? Ein- und Ausschuss waren eigentlich ein Stück hinter dem Blatt.

    Anbei noch die Rippen der Ausschusseite und die Schulter. Am Einschuss hat sich nix gefehlt.
    Angehängte Dateien

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  • Sandmann
    antwortet
    Bilder werden noch gemacht, schlag ihn Samstag oder Sonntag aus der Decke, ich bin auch schon gespannt. Hab diesmal aber ein Stück hinterm Blatt angehalten, wenndann sind nur die Rippen entwertet denk ich mal. Bei meinem ersten hab ich mit der .308 voll aufs Tiefblatt, sah auf den ersten Blick schlimmer aus und hat auch noch 20 Meter gemacht (Herztreffer). Diesmal wars Lunge, werd ich auch so beibehalten weil die Wirkung gepasst hat und ein Blatttreffer mit der 8x68 bestimmt noch viel hässlicher als mit 308 aussehen wird.

    Entfernung war vielleicht etwas über 50 Meter, Munition RWS Evolution. Bock war ein Jährling mit fast 16kg.

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  • Matthias Horner
    antwortet
    Ja, Gehörschutz ist da Pflicht!!

    Schau mal nach dem Abziehen wegen Hämatome, paar Bilder wären gut.


    Schussentfernung?
    Munition?

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