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Debatte ueber Jagd entbrannt

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  • #16
    Der Jagdleiter, der Schützen ebenerdig anstellt, ohne Kugelfang und ohne vergebenen Schussbereich, handelt verantwortungslos. Das Schießen mit Büchsen- und Flintenlaufgeschossen in dieser Situation gefährdet nicht nur andere Jagdteilnehmer sondern auch Unbeteiligte im "Hinterland".


    In den letzten Jahren gab es bei der Jagd insbesondere während der Erntezeit immer wieder Schwerverletzte und Tote.

    Was ist im Einzelnen geschehen?


    – Ein Jäger schoss ebenerdig auf einen Rehbock, der in einem Getreidefeld stand. Hinter dem Feld wurde ein Fahrer auf seinem Traktor tödlich von dem Geschoss getroffen.

    – Mehrere Jäger hatten ein Rapsfeld umstellt, um Schwarzwild zu jagen. Ein Jäger schoss ebenerdig auf etwas Dunkles. Er traf einen Jagdgast, der seinen zugewiesenen Stand verlassen hatte. Dieser verstarb an den Folgen der Schussverletzung.

    – Bei einer abendlichen Ansitzjagd am Mais schoss ein Jäger auf etwas Dunkles, das sich im Mais bewegte. Er traf eine junge Frau, die Maiskolben pflückte. Sie wurde durch den Schuss am Becken schwer verletzt.

    – Zwei Jäger gingen am späten Abend gemeinsam auf Ansitzjagd. Sie bestiegen getrennte Hochsitze. Nach erfolgloser Jagd verließ einer der Jäger kurz vor 1.00 Uhr nachts seinen Hochsitz und lief in Richtung seines Jagdkollegen. Dieser hielt ihn für ein Stück Schwarzwild und schoss aus circa 25 Metern Entfernung auf ihn. Dabei wurde der Jäger am linken Arm schwer verletzt.

    Neben diesen Unfällen kommt es auch immer wieder bei Jagden mit mehreren Personen (z.B. Maisdrückjagden) zu gefährlichen Situationen und schweren Verletzungen, die überwiegend durch Schusswaffen verursacht werden.

    Wo liegen die Ursachen dieser und ähnlicher Unfälle?
      
    Fehlende Planung und Organisation
    (Lediglich „Telefonkette“; keine eindeutigen Absprachen)

    Bei der Schussabgabe wird nicht auf einen Kugelfang geachtet.
    (Es fehlen z.B. geeignete Drückjagdansitze oder die Schützen werden falsch angestellt)

    Das Wild wird nicht richtig angesprochen.
    (Nervosität; Wild befindet sich noch im Bestand)



    Quelle:
    http://www.lsv.de/mod/010_praeventio..._erntezeit.pdf

    Es ist wie bei jedem Gesetz»,
    «es wirkt nur bei jenen, die sich daran halten.»

    "Das kann doch nicht sein, dass der Bürger, der sich gesetzmäßig verhält, sich wie ein Idiot vorkommen muss." (Roman Herzog)

    „Die gefährlichsten Massenvernichtungswaffen sind die Massenmedien.Denn sie zerstören den Geist, die Kreativität und den Mut der Menschen, und ersetzen diese mit Angst, Misstrauen, Schuld und Selbstzweifel.“(M. A. Verick)

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    • #17
      Dabei wird einem in der Ausbildung das eigentlich selbstverständliche vor jedem Schuss eingetrichtert, diese 3 Punkte musste ich so oft aufsagen dass ich sie nie vergessen werde:
      1. Stück ansprechen
      2. Vorder und Hintergelände frei?
      3. Kugelfang gegeben?

      Gibt natürlich immer einzelne die zu blöd dafür sind oder sich nicht dran halten, genau wie sich nicht jeder Autofahrer an die Verkehrsregeln hält, mit den dementsprechenden Folgen.
      .22LfB; .22 WMR; 9x19; 40S&W; .357 Magnum; 5,56x45; 7,5x55; 7,62x51; 7,62x54R; 30-06; 308 Norma Mag; 8x57IS; 8x68S; 16/70; 12/76

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      • #18
        Zu Jagdunfällen zählen auch angesägte Sprossen eines Hochsitzes,durch Sturz oder besteigen eines Hochsitzes wo sich auch schon ein Schuss lösen kann.Es muss nicht immer im direkten Zusammenhang sein.Diese Unfälle fließen in die Statistik mit ein.
        Nur Tote Fische schwimmen mit dem Strom : DSU & Kyffhäuser Kameradschaft Pro Legal Mitgl. German Rifle Association

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        • #19
          Zitat von mp40 Beitrag anzeigen
          Zu Jagdunfällen zählen auch angesägte Sprossen eines Hochsitzes,durch Sturz oder besteigen eines Hochsitzes wo sich auch schon ein Schuss lösen kann.Es muss nicht immer im direkten Zusammenhang sein.Diese Unfälle fließen in die Statistik mit ein.
          Der Schuss gehört dann wiederum in die Statistik, da die Waffe beim Besteigen und Verlassen des Hochsitzes nicht geladen sein darf. Da gibt es Vorgaben (UVV).
          Roman Grafe: "Man weicht eben nicht auf das nächste Tatmittel aus - zumal es schwerer ist, mit einem Messer zu morden als mit einer Pistole.", http://mobil.n-tv.de/politik/Der-Myt...e18287901.html

          Japan: Mann tötet bei Messerattacke 19 Menschen, http://www.zeit.de/gesellschaft/zeit...ass-behinderte

          2015: Polizei verzeichnet rund 2400 Messer-Angriffe in Berlin

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