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  • #76
    Zitat von Vincent Beitrag anzeigen
    Ja, das geht schneller, als man denkt. Am besten ist, man hat eine feste Reihenfolge bei der Waffenhandhabung ...
    Sind die jeweiligen Waffen vorgegeben? Ich mein, weiß man im Vorfeld schon, welche Waffen da zu händeln sind? Prüft man auch den Beschuss (Beschusszeichen)?

    P.S. Und was prüft man mit dem Blick in den Lauf? Laufstecker, Dreck ... Hey Sportsfreund, können Sie mich noch sehen?
    Roman Grafe: "Man weicht eben nicht auf das nächste Tatmittel aus - zumal es schwerer ist, mit einem Messer zu morden als mit einer Pistole.", http://mobil.n-tv.de/politik/Der-Myt...e18287901.html

    Japan: Mann tötet bei Messerattacke 19 Menschen, http://www.zeit.de/gesellschaft/zeit...ass-behinderte

    2015: Polizei verzeichnet rund 2400 Messer-Angriffe in Berlin

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    • #77
      Zitat von Vincent Beitrag anzeigen
      Ja, das geht schneller, als man denkt. Am besten ist, man hat eine feste Reihenfolge bei der Waffenhandhabung, die man sich hinter die Ohren schreibt:

      1. Sichern
      2. Entstechen
      3. Brechen/Verschluss öffnen
      4. Ladekontrolle
      5. Laufkontrolle
      6. Kaliberkontrolle (an Waffe, Magazin und Patronen)

      Punkt 2, 5 und 6 werden gerne und am häufigsten vergessen, führt daher auch zu den meisten Durchfallern.
      Genau, wir mussten folgende Waffen beherrschen:
      -Drilling
      -Blaser Bockbüchsflinte mit Handspanner
      -98er mit deutschem Stecher
      -Bockflinte
      -Revolver
      Walther PP

      Davon wurden bei uns ca. 3-4 ausgesucht wo man dann diese Sicherheitsprüfung durchführen musste. Das schwierige kommt aber anschließend, die Szenarien. Der Prüfer simuliert praktisch eine Situation am Schießstand oder auf der Jagd.

      Man muss sich ein par Dinge einprägen und darf sich vom Prüfer nicht verunsichern lassen oder gar Hektisch werden. Das wichtigste ist:

      -Wenn man am Schießstand oder im Revier ankommt nochmal Sicherheitskontrolle (Lauf, Stecher)
      -vor jedem Hindernis entladen, dann durch den Lauf schauen und Stecher kontrollieren
      -eine eingestochene Waffe nie entsichern
      -hat man die waffe entsichert oder gar eingestochen und der prüfer versucht einen in ein gespräch zu verwickeln zuerst sichern und entstechen, dann reden (war mein problem im kurs)
      -Bevor man schießt immer Sprüchlein aufsagen (Stück angesprochen, Vorder- und Hintergrund frei, Kugelfang gegeben oder Gefährdungsbereich frei)
      Wenn der Prüfer natürlich sagt das Reh steht auf einem Grat und man sagt diesen Spruch dann ist das natürlich schlecht.

      Wenn man etwas von diesen Sachen vergisst ist man eigentlich schon durchgefallen. Nebenbei werden noch grundlegende Dinge gefragt, z.B. mit welchem Schrotlauf schieße ich und warum, in welchem wird beim Drilling ein Einstecklauf eingebaut wenn der Stecher genutzt werden soll, wie errechnet sich der Gefährdungsberreich bei Schrot usw.



      Zitat von Travis Beitrag anzeigen
      Prüft man auch den Beschuss (Beschusszeichen)?

      P.S. Und was prüft man mit dem Blick in den Lauf? Laufstecker, Dreck ... Hey Sportsfreund, können Sie mich noch sehen?
      Beschusszeichen waren bei uns nicht dran. Durch den Lauf wird einfach Sicherheitshalber durchgeschaut, ob Fremdkörper drin sind.
      .22LfB; .22 WMR; 9x19; 40S&W; .357 Magnum; 5,56x45; 7,5x55; 7,62x51; 7,62x54R; 30-06; 308 Norma Mag; 8x57IS; 8x68S; 16/70; 12/76

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      • #78
        Was er gefragt hat kam bei uns auf die Vornote an.
        Ich war mit 2 Vorbenotet und bei mir wollte er ein paar Details zu Munition und Optiken wissen, was ich bei einer Waffenstörung (Pistole, Repetierer und SLB) machen würde, Handhabung an der Pistole mit simuliertem Fangschuss auf ein im Graben liegendes, angefahrenes Reh (nicht das eigene Revier) mit Menschenmenge drum herum (inkl. Rechtliche Aspekte).
        Pistole musste ich nur kurz prüfen, weil er angegeben hat es ist meine eigene Pistole, die ich nach dem persönlichen reinigen aus meinem Schrank genommen habe. Also im Prinzip ok. Trozdem wollte er das ich durch den Lauf schaue.
        Bei der Pistole ist dem Prüfer sehr wichtig, dass man wenn das Stück abgefangen ist als erstes das Magazin entnimmt, sichert und dann die verbleibende Patrone entlädt und auffängt.

        Bei der Jagdsimulation (Treibjagd) versuchen sie einen zu verwirren mit verschiedenem Wild. Sie wollen dabei sehen, dass man am Drilling nicht durcheinander kommt und mit Schrot auf Schwarzwild schießt. Wichtig ist hier, dass man beim Nachladen die Munition aus der richtigen Tasche nimmt (sollte man vorher sagen, Schrot rechts, FLG links, Kugel in der Brusttasche zb).
        Sie können dich nicht zum Schuss zwingen! Man hat alle Zeit der Welt und soll sich nicht vom Prüfer unter Druck setzen lassen. Und nicht den Stand verlassen! Bei mir hat er es mit einer angeschweißten Bache versucht "Sie hören sie im Graben leiden, es sind doch nur 10m. Erlösen sie das Tier."
        Und wie hier schon gesagt, vor jedem Hindernis entladen!

        Kommunikation ist sehr wichtig. Ich habe jeden Handgriff kommentiert und man sollte sich auch nicht scheuen, fragen zur simulierten Situation zu stellen. Sicheren Umgang mit der Waffe setze ich jetzt mal voraus, seine Mündung sollte man schon unter Kontrolle haben.

        Geprüft wurde auf den uns bekannten Waffen:
        Blaser R93
        K98 mit deutschem Stecher
        Drilling
        Revolver
        Pistole

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        • #79
          Warum reiten die eigentlich so auf den Drillingen rum? Die Waffenart kommt doch, Gottseidank, langsam aus der Mode. Den Umgang damit finde ich gelinde gesagt recht kompliziert, grade in Stresssituationen sind da doch Unfälle vorprogrammiert.
          Verbietet Hartschalenfrüchte! Jedes Jahr werden weltweit 150 Menschen von Kokosnüssen erschlagen!

          Mitglied im Komitee gegen die Entführung von Kühen durch Ausserirdische.

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          • #80
            Es ist eine traditionelle Waffe und vom Grundgedanken her ja im Prinzip nicht schlecht. Eine Waffe für (nahezu) alle Situationen.

            Für mich ist diese Waffengattung auch nichts, ich kann mich damit nicht anfreunden. Weder das Handling noch das Sicherheitskonzept sagen mir zu.

            Für die Traditionalisten führt aber kein Weg daran vorbei. Es gibt welche, denen ist ein Repetierer schon zu militärisch. Jedem das seine.

            Kommentar


            • #81
              Zitat von Sandmann Beitrag anzeigen
              Bevor man schießt immer Sprüchlein aufsagen (Stück angesprochen, Vorder- und Hintergrund frei, Kugelfang gegeben oder Gefährdungsbereich frei)

              Wenn der Prüfer natürlich sagt das Reh steht auf einem Grat und man sagt diesen Spruch dann ist das natürlich schlecht.
              Das habe ich ehrlich gesagt nicht ganz verstanden, was bedeutet das, Reh steht auf einem Grat?
              Roman Grafe: "Man weicht eben nicht auf das nächste Tatmittel aus - zumal es schwerer ist, mit einem Messer zu morden als mit einer Pistole.", http://mobil.n-tv.de/politik/Der-Myt...e18287901.html

              Japan: Mann tötet bei Messerattacke 19 Menschen, http://www.zeit.de/gesellschaft/zeit...ass-behinderte

              2015: Polizei verzeichnet rund 2400 Messer-Angriffe in Berlin

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              • #82
                Zitat von Cheru Beitrag anzeigen
                Sie können dich nicht zum Schuss zwingen! Man hat alle Zeit der Welt und soll sich nicht vom Prüfer unter Druck setzen lassen. Und nicht den Stand verlassen! Bei mir hat er es mit einer angeschweißten Bache versucht "Sie hören sie im Graben leiden, es sind doch nur 10m. Erlösen sie das Tier."
                Wie geht man hier denn dann vor? Schießt man vom Stand aus oder lässt man die Bache verenden?
                Roman Grafe: "Man weicht eben nicht auf das nächste Tatmittel aus - zumal es schwerer ist, mit einem Messer zu morden als mit einer Pistole.", http://mobil.n-tv.de/politik/Der-Myt...e18287901.html

                Japan: Mann tötet bei Messerattacke 19 Menschen, http://www.zeit.de/gesellschaft/zeit...ass-behinderte

                2015: Polizei verzeichnet rund 2400 Messer-Angriffe in Berlin

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                • #83
                  Zitat von Travis Beitrag anzeigen
                  ...was bedeutet das, Reh steht auf einem Grat?
                  http://de.wikipedia.org/wiki/Gebirgsgrat

                  Er will damit sagen, dass das Stück auf einem Hügel steht und er es nicht schiessen kann, weil er keinen Kugelfang hat...

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                  • #84
                    Zitat von Travis Beitrag anzeigen
                    Wie geht man hier denn dann vor? Schießt man vom Stand aus oder lässt man die Bache verenden?
                    Bei einer Drückjagd wird dem Schützen ein Stand zugewiesen, der bis zum Jagdende unter keinen Umständen verlassen werden darf. Kannst Du das Stück vom Stand aus erlösen, dann nur zu. Siehst Du es nicht mehr, habt Ihr beide Pech gehabt - das Stück klagt und Dich plagt Dein Gewissen...

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                    • #85
                      Richtig. Deswegen gibt es bei den Gesellschaftajagden auch eine Art Disziplinierung der Jäger: dem Jäger, der das Stück so unwaidmännisch angeschweißt (sprich: krank geschossen) hat, muss, bzw. sollte es abnehmen. Ansonsten war er das letzte Mal eingeladen.

                      Solche Fehlschüsse sind vergleichsweise harmlos, wenn man liest, was sonst noch so auf Gesellschaftsjagden passiert. Vor einigen Monaten las ich in einer Jagdzeitschrift, dass ein Hundeführer von einem 60-jährigen, frischgebackenen Jäger auf einer Gesellschaftsjagd erschossen wurde, unabsichtlich.

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                      • #86
                        Zitat von Gaston Beitrag anzeigen
                        http://de.wikipedia.org/wiki/Gebirgsgrat

                        Er will damit sagen, dass das Stück auf einem Hügel steht und er es nicht schiessen kann, weil er keinen Kugelfang hat...
                        Ah verstehe, merci Ich konnte den Begriff nicht zuordnen.
                        Roman Grafe: "Man weicht eben nicht auf das nächste Tatmittel aus - zumal es schwerer ist, mit einem Messer zu morden als mit einer Pistole.", http://mobil.n-tv.de/politik/Der-Myt...e18287901.html

                        Japan: Mann tötet bei Messerattacke 19 Menschen, http://www.zeit.de/gesellschaft/zeit...ass-behinderte

                        2015: Polizei verzeichnet rund 2400 Messer-Angriffe in Berlin

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                        • #87
                          Zitat von Vincent Beitrag anzeigen
                          Richtig. Deswegen gibt es bei den Gesellschaftajagden auch eine Art Disziplinierung der Jäger: dem Jäger, der das Stück so unwaidmännisch angeschweißt (sprich: krank geschossen) hat, muss, bzw. sollte es abnehmen. Ansonsten war er das letzte Mal eingeladen.

                          Solche Fehlschüsse sind vergleichsweise harmlos, wenn man liest, was sonst noch so auf Gesellschaftsjagden passiert. Vor einigen Monaten las ich in einer Jagdzeitschrift, dass ein Hundeführer von einem 60-jährigen, frischgebackenen Jäger auf einer Gesellschaftsjagd erschossen wurde, unabsichtlich.
                          Ne, da hätte ich dann keine Nerven für. Da bleibe ich dann lieber beim IPSC und geh weiter angeln. - Da schweißts mir auch höchstens mal die Socken an
                          Roman Grafe: "Man weicht eben nicht auf das nächste Tatmittel aus - zumal es schwerer ist, mit einem Messer zu morden als mit einer Pistole.", http://mobil.n-tv.de/politik/Der-Myt...e18287901.html

                          Japan: Mann tötet bei Messerattacke 19 Menschen, http://www.zeit.de/gesellschaft/zeit...ass-behinderte

                          2015: Polizei verzeichnet rund 2400 Messer-Angriffe in Berlin

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                          • #88
                            Jagdschulen

                            Hallo Leute!

                            Würde auch gerne den Schein machen. (nestle schon seit Jahren damit rum...)
                            Ich bin aber beruflich sehr eingespannt und kann nicht 2-3 mal die Woche REGELMÄSSIG zu Kursen erscheinen.
                            Auch an Wochenenden ist das meist nicht möglich. (Rufbereitschaften etc)

                            Ausserdem bin ich nach 10-12h am Computer abends nicht mehr aufnahmefähig.

                            Damit wären die "Crashkurs" - Schulen eine realisierbare Alternative

                            Hat schon jemand Erfahrung damit machen können?

                            Es gibt ja verschiedene Kursmodelle. Vom 14tägigen Crasher bis zum Wochendendkurs verteilt über ein Jahr wird alles Angeboten.

                            Übrigends werde ich auch dieses Jahr (Freitags) wieder zur Jagd und Hund nach DO fahren. Wenn jemand Lust hat mit mir nen Murphys zu schlabbern..



                            weatherby

                            Kommentar


                            • #89
                              Mit den Crashkursen habe ich keine Erfahrung, aber ich interessiere mich mittlerweile auch sehr für das Thema, da ich in letzter Zeit viel mit Jägern abhänge. Ich denke, auf kurz oder lang werde ich wohl auch den Jagdschein machen.

                              Ich weiß jetzt nicht, wie weit du hier vorbelastet bist, aber grundsätzlich ist das schon sehr zeitaufwändig.

                              Hättest du danach denn überhaupt eine Jagdmöglichkeit?

                              Ob Crashkurs oder nicht, da scheiden sich die Geister. Entscheidend ist hier, wie das dein späterer Jagdherr sieht. Wenn der Crashkurse ablehnt – in meinem Umfeld ist das so – sieht’s mit den Jagdgelegenheiten eher Mau aus. Da nimmt dich dann keiner mit ins Revier.

                              Ein eigenes Revier (Eigenjagdbezirk mal außen vor) kannst du frühestens pachten, nachdem du 3 volle Jahresjagdscheine gelöst hast. Und ein eigenes Revier ist auf jeden Fall sehr zeitaufwendig. Und i.d.R. nicht billig. Die Jagd beschränkt sich ja nicht nur auf das Erlegen (ich nehme mal eben die Flinte) an sich. Das ist der geringste Teil. Da fällt jede Menge Revierarbeit an. Und 'n Haufen Verantwortung.
                              Roman Grafe: "Man weicht eben nicht auf das nächste Tatmittel aus - zumal es schwerer ist, mit einem Messer zu morden als mit einer Pistole.", http://mobil.n-tv.de/politik/Der-Myt...e18287901.html

                              Japan: Mann tötet bei Messerattacke 19 Menschen, http://www.zeit.de/gesellschaft/zeit...ass-behinderte

                              2015: Polizei verzeichnet rund 2400 Messer-Angriffe in Berlin

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                              • #90
                                wenn du keine Zeit hast den Jagdschein zu machen hast du auch keine Zeit zum Jagen.
                                Vergiss es!

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